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HEERBRUGG: Autos vom Trottoir fernhalten

Seit Anfang Dezember gibt es im Dorf neue Absperrpfosten. Der Kanton hat sie an zwei Orten errichtet, an denen Fahrzeuge über das Trottoir fuhren oder Fussgänger auf der Fahrbahn warten mussten.
Monika von der Linden
Die Absperrpfosten hindern die Fahrzeuglenker, auf das Trottoir auszuweichen. (Bilder: Monika von der Linden)

Die Absperrpfosten hindern die Fahrzeuglenker, auf das Trottoir auszuweichen. (Bilder: Monika von der Linden)

Monika von der Linden

Regelmässig zu den Stosszeiten staut sich an der Kreuzung Bernecker-/Auerstrasse der Verkehr. Jene Lenker, die von Berneck her kommen, fahren rechts in Richtung Balgach, geradeaus ins Heerbrugger Zentrum oder links in Richtung Au.

Erst wenige Meter vor der Ampel wird die Berneckerstrasse zweispurig. Da reicht der Rückstau der Rechtsabbieger gern einmal so weit zurück, dass sich die Fahrzeuge, die sich auf der linken Spur einordnen wollen, in die gleiche Schlange einreihen müssen. Folglich wollten nicht wenige Autofahrerinnen und Autofahrer «clever» sein, fuhren über das Trottoir und «verbreiterten» die Strasse.

Der Rückstau wurde dadurch zwar kleiner, die Sicherheit der Fussgänger aber nahm ab. «Über das Trottoir gehen Schulkinder und es mündet eine Ausfahrt in die Berneckerstrasse», sagt Titus Tobler (Strassenkreisinspektor) dazu, dass der Kanton drei Absperrpfosten am Gehsteigrand errichtet hat. Zudem hatte ein Erker mehrfach Schaden genommen, weil hohe Fahrzeuge auf dem Trottoir dagegen gefahren waren. Das sei zwar kein Grund gewesen, die Pfosten aufzustellen, der Nebeneffekt sei aber willkommen, sagt Titus Tobler.

Der Rückstau ist künftig nicht mehr zu umgehen. «Den müssen wir in Kauf nehmen. Mehr Platz haben wir leider nicht», sagt der Strassenkreisinspektor. «Mit wenig Aufwand haben wir die Sicherheit der Fussgänger erhöht.»

Das trifft auch auf die Massnahme beim Fussgängerstreifen an der Bushaltestelle «Heerbrugg, Schloss» zu. Hier hat der Kanton ebenfalls drei Absperrpfosten errichtet. «Die Fussgänger, die die Balgacherstrasse bis anhin queren wollten, mussten auf der Fläche der Haltestelle und damit auf der Fahrbahn warten», meint Titus Tobler. Die drei Pfosten sind so platziert, dass weder Autolenker noch der Bus wartende Fussgänger gefährden. Ebenso können Fahrzeuge, die von der Sonnenbergstrasse her rechts in die Balgacherstrasse einbiegen möchten, nicht mehr über die Haltebucht abkürzen.

«Biene Maja» leuchtet heller

«Hinzu kommt, dass Fussgänger die Strasse schneller und damit sicherer queren können.» Ausserdem werden sie jetzt auch leichter wahrgenommen. Die «Biene Maja» auf der Verkehrsinsel leuchtet nämlich heller.

Eine kleine Asphalt-Rampe erleichtert es Fahrern von Rollstühlen und Personen mit Kinderwagen, auf das Trottoir zu gelangen.

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