HEERBRUGG: Ausstellung mit Tierporträts und Landschaftsmalerei

Werke von Anne Senn und Armin Nüesch sind vom 8. bis 14. Juni im Stellwerk ausgestellt.

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An der Vernissage einer bekannten deutschen Künstlerin haben sich die beiden Kunstschaffenden Anne Senn und Armin Nüesch kennengelernt und sich beim Austausch über die Malerei zu einer gemeinsamen Ausstellung verabredet. Da Armin Nüesch auch als künstlerischer Leiter im Stellwerk amtet, lag das Stellwerk für diese Ausstellung nah.

Anne Senn hat durch die Liebe den Weg in die Schweiz gefunden und wohnt seit 2009 mit ihrem Mann in Wolfhalden. Ursprünglich stammt sie aus Ostdeutschland, wo sie in Sachsen in der Porzellanmanufaktur Meissen das Handwerk der Porzellanmalerei erlernte und arbeitete. Malen ist für sie eine Passion. Im Gegensatz zu den alten traditionellen Mustern der Porzellanmalerei liebt es Anne Senn heute, die Schönheit der Tierwelt, vor allem Tierporträts, malerisch darzustellen. Mit dem Hang zum Fotorealismus entstehen die Werke von Anne Senn hauptsächlich in Aquarell oder Ölmalerei und seltener als Bleistift- oder Farbstiftzeichnung.

Verschiedene Techniken kombiniert

Zur Malerei hat Armin Nüesch in den 1970er-Jahren durch einen Freund gefunden. Zu Beginn nahm er seine Staffelei noch mit ins Riet und malte vor Ort realistische Landschaften in Öl. Durch Versuche in verschiedenen Techniken, wie zum Beispiel dem Malen mit Pastellkreide, entwickelte er seine Malerei stetig weiter. Dabei begann er auch die verschiedenen Techniken zu kombinieren. Durch diese Mischtechnik fand Armin den Weg in die ab­strakte Malerei, was ihm eine weitere Möglichkeit des Ausdrucks und der Darstellung verschaffte.

Armin Nüeschs Werke entstehen inzwischen fast ausschliesslich in Mischtechnik. Seine abstrakten Werke sind in vielen Schichten erarbeitet, meist grossformatig und auch farbig. Manchmal lassen sich auch angedeutete Strukturen erkennen, wodurch die Kreativität des Betrachters angeregt wird und jeder zu einer anderen Interpretation kommt. Auch der Landschaftsmalerei ist Armin Nüesch treu geblieben. Wenn diese heute auch nicht mehr zwingend nach Vorlage geschaffen wird, hat man trotzdem das Gefühl, in den lieblichen, zarten Werken reale Rheintaler Landschaften zu erblicken. Seine Werke entstehen vorwiegend in seinem Atelier in Au, wo er bereits seit dem Jahr 2000 malt.

Die Ausstellung ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Donnerstag, 8. Juni, Künstlerapéro ab 18 Uhr; Freitag 9. Juni, 17 bis 20 Uhr; Samstag und Sonntag, 10. und 11. Juni, 14 bis 20 Uhr; Dienstag, 13. Juni, Seniorennachmittag ab 14 Uhr; Mittwoch, 14. Juni, Finissage ab 18 Uhr. (pd)