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HEERBRUGG: 100 Jahre Markt im Mittelrheintal

Am Wochenende feiert die «Grosse Mittelrheintalische Marktkommission» ihr 100-jähriges Bestehen im Schmidheinypark. Etliche Attraktionen warten auf die Besucher – natürlich auch ein Markt.
Benjamin Schmid
Seit 100 Jahren ist der Markt ein Teil von Heerbrugg. (Bild: pd)

Seit 100 Jahren ist der Markt ein Teil von Heerbrugg. (Bild: pd)

Benjamin Schmid

Die Festlichkeiten starten heute Samstag um 18 Uhr mit einem Apéro für geladene Gäste. Mit der Begrüssung um 19 Uhr beginnt der offizielle Festakt. In und um das beheizte Festzelt im Schmidheinypark wird es für Besucherinnen und Besucher einiges zu entdecken geben. Der Musikverein und der STV Heerbrugg kümmern sich mit einer Festwirtschaft um die kulinarischen Wünsche der Gäste. Zur Unterhal­-tung trägt ein Mix aus Musik, Tanz und Akrobatik bei. Ab 19.15 Uhr führt die Aktiv- und Jugendriege des STV Heerbrugg ihre tänzerische Darbietung vor. Ab 19.45 Uhr gestalten der Männerchor und der Musikverein Heerbrugg einen abwechslungsreichen musikalischen Abend. Mit einem Repertoire an gewagten Übungen, Menschenpyramiden und lustigen Showeinlagen unterhält Akronis das Publikum ab 21.45 Uhr. Zuletzt heizt die fünfköpfige Live-Band Hendricks um 22 Uhr richtig ein.

Pro Heerbrugg und Einkaufsmeile Widnau

Wie jedes Jahr um diese Zeit öffnen am Sonntag, 29. Oktober, über 70 Läden aus Heerbrugg und Widnau ihre Türen. Zwischen 11 Uhr und 17 Uhr warten viele Attraktionen, Rabatte und Wettbewerbe auf die Besucherinnen und Besucher. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums findet der Tag unter dem Motto «Bauernhof» statt. Auch am Sonntag erwarten die Besucher einige Programmpunkte. So lockt das Festzelt im Schmidheinypark ab 9.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach können sich die Gäste beim Bauernbrunch verköstigen. Nach dem Mittag gibt es einen Bauernmarkt mit Streichelzoo und regelmässigen Viehschauen. Diese Vorführungen werden vom bekannten Olma-Sprecher Christian Manser kommentiert.

Blick in die hundertjährige Geschichte des Marktes

«Das Marktamt Heerbrugg blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Bereits bei der Gründung waren einige Herausforderungen zu meistern», sagt Marktchef Meinrad Egger. Der Widerstand der oberrheintalischen Gemeinden sei gross gewesen. Ziel war es, den Gemüse- und Obstanbau sowie die Tierhaltung im mittleren Rheintal zu unterstützen.

Mit einstimmigem Beschluss wurde am 7. Januar 1917 der Mittelrheintalische Markt in Heerbrugg ins Leben gerufen. In den ersten Jahren erfreuten sich die verschiedenen Märkte wachsender Beliebtheit. Mit einer Art Kilbi am Herbstmarkt und ab 1951 mit regelmässigen Stopps des Zirkus Knie versuchten die Verantwortlichen, die Anziehungskraft des Marktes zu steigern. Mit mässigem Erfolg. Ende der 1950er-Jahre formierte sich erneut Widerstand. Dieses Mal waren die einheimischen Detaillisten unzufrieden wegen der drohenden Konkurrenz auswärtiger Marktfahrer. Nach längerer Pause wurde auf Initiative von Magenbrot Rohner der Heerbrugger Monatsmarkt wiederbelebt.

Wichtig für Heerbrugg und die Region

Zwischen 2003 und 2008 musste der Markt infolge der Bautätigkeiten im Zentrum mehrere Male verlegt werden. Zum dreissig­jährigen Bestehen der Monatsmärkte organisierte das Marktamt 2009 in Verbindung mit der Einweihung der neuen Marktstrasse erstmals einen grösseren Herbstmarkt «Der Markt ist wichtig für Heerbrugg und die Region, denn er belebt das Zen­trum», sagt Egger und ergänzt: «Hier treffen sich Menschen, sprechen miteinander und tauschen sich aus.»

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