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Hecken schneiden ist Pflicht

Fährt man durch Rheintaler Wohnquartiere, fällt auf: Die meisten Liegenschaftsbesitzer pflegen ihre Hecken und Sträucher an den Grundstücksgrenzen. Behindern Hecken den Verkehr oder die Sicht, kann die Gemeinde einschreiten.
Kurt Latzer
Wer seine Hecke nicht ordnungsgemäss zurückschneidet, kann von den Gemeinden in die Pflicht genommen werden. (Bild: Kurt Latzer)

Wer seine Hecke nicht ordnungsgemäss zurückschneidet, kann von den Gemeinden in die Pflicht genommen werden. (Bild: Kurt Latzer)

ALTSTÄTTEN. An einigen Stellen im Städtli ragen Blätter und Zweige von Hecken und Sträuchern weit in Trottoirs, Wege und Strassen. Genau das ärgert einen Bürger. Das Inserat in der Zeitung, mit dem alle Liegenschaftsbesitzer gebeten wurden, die Hecken zu schneiden, habe nicht überall gefruchtet. Der Altstätter wundert sich, dass die Stadtverwaltung in den Fällen nicht schneller und härter durchgreift.

Stutzen kann teuer werden

Das Problem mit nicht zurückgeschnittenen Hecken kennt man in allen Rheintaler Gemeinden. In Au weist die Gemeindeverwaltung im Mitteilungsblatt auf die Pflicht hin, Hecken und Sträucher zu schneiden, damit Sichtzonen und Gehwege frei bleiben.

Nicht gestutztes Grünzeug hat auch seine Vorteile, ist Christian Sepin, Gemeindepräsident von Au, überzeugt. «Dies gilt vor allem in Quartieren mit relativ schmalen Strassen. Ist die Sicht schlechter, wird langsamer gefahren», sagt Sepin. Nur vereinzelt habe man seines Wissens Hauseigentümer mehr als einmal bitten müssen, Pflanzen zu schneiden. Zwingen, die Hecken zu schneiden, kann man die Leute nicht. Nach mehrmaliger Aufforderung könne die Gemeindeverwaltung das Grünzeug schneiden lassen und dem Liegenschaftsbesitzer die Rechnung schicken.

Alle Augen zugedrückt

Ginge man nach den Buchstaben des Gesetzes, gäbe es in Altstätten und in den anderen Gemeinden viel zu schneiden und zu roden. Für Bäume und Wälder an Staatsstrassen sowie an Gemeindestrassen erster und zweiter Klasse gilt ein Abstand von zweieinhalb Meter. «Bei Lebhägen, Zierbäumen und Sträuchern beträgt der Strassenabstand 0,60 m, über 1,80 m zusätzlich die Mehrhöhe», heisst es in der Vorschrift. Die geltenden Abstände werden ab Strassengrenze gemessen. Ist keine Strassenparzelle ausgeschieden, so wird ab Strassenrand gemessen. Bis aber das Schneiden von Hecken, Sträuchern oder Bäumen an Dritte vergeben und dann dem Hauseigentümer in Rechnung gestellt werden kann, ist ein längeres Verfahren nötig. Deshalb hoffen die Behörden auf die Einsicht der Liegenschaftsbesitzer.

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