HCR in den Aufstiegsspielen

Dank des 33:25-Sieges gegen Kaltenbach steht der HC Rheintal in den Aufstiegsspielen.

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Der Ungar Imre Domokos war die prägende Figur der Partie: Er steuerte zum souveränen Heimsieg elf Tore bei. Der langzeitverletzte Pascal Wild (rechts) unterstützte den neuen Trainer Jürg Bäuerle bei dessen Debüt.

Der Ungar Imre Domokos war die prägende Figur der Partie: Er steuerte zum souveränen Heimsieg elf Tore bei. Der langzeitverletzte Pascal Wild (rechts) unterstützte den neuen Trainer Jürg Bäuerle bei dessen Debüt.

Bilder: Yves Solenthaler

Der Handballclub Rheintal gewinnt gegen Kaltenbach und sichert sich so bereits vier Runden vor Schluss das Ticket zu den Aufstiegsspielen in die 1. Liga – und dies als Aufsteiger.

Der neue Trainer Jürg Bäuerle hatte während der Woche lediglich in zwei Trainingseinheiten die Möglichkeit, das Team kennenzulernen. Am Spieltag wurde er deshalb vom langzeitverletzten Pascal Wild unterstützt. Neben Wild waren alle Spieler gesund und einsatzfähig – ein Umstand, der sich auszahlen sollte.

Das Heimteam erwischte einen guten Start, Rohrer erzielte mit dem ersten Angriff gleich die Führung. Doch auch die Gäste zeigten im Angriff, dass sie nicht gewillt waren, den Rheintalern bei ihrem nächsten Heimsieg Spalier stehen zu wollen. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei beide Abwehrreihen nicht überzeugten. Viele Tore waren die Folge. Die Rheintaler legten jedoch stets vor und gerieten während des ganzen Spiels nie in Rückstand.

Allerdings gelang es Top­scorer Imre Domokos (er alleine erzielte elf Tore) erst in der 18. Minute, die Führung erstmals auf drei Tore auszubauen. Das Heimteam drückte nun aufs Tempo und zeigte, weshalb es zurecht auf dem ersten Rang steht. In den letzten zehn Minuten vor der Pause baute es den Vorsprung kontinuierlich aus, sodass beim Zwischenstand von 18:12 die Seiten gewechselt wurden.

Den Vorsprung souverän verwaltet

Wer nach der Pause die grosse Aufholjagd von Kaltenbach erwartet hatte, wurde enttäuscht. Der Leader trat in jeder Phase des Spiels zu souverän auf, weshalb nie die Gefahr bestand, das Momentum könnte nochmals kippen.

Praktisch nach jedem Treffer der Gäste wussten die Rheintaler eine Antwort zu geben. So liefen die Spielminuten herun­ter, ohne dass sich am Vorsprung der Rheintaler etwas ändern sollte. Die Gäste konnten nicht mehr, die Rheintaler mussten nicht mehr. Dies gab Coach Bäuerle die Möglichkeit, sein gesamtes Kader zum Einsatz kommen zu lassen. Schliesslich resultierte nach 60 Minuten ein – auch in dieser Höhe – verdienter Heimsieg von 33:25.

Mit diesem sichern sich die Rheintaler bereits vier Runden vor Schluss das Ticket zu den Aufstiegsspielen in die 1. Liga. «Wir sind extrem stolz, unser Ziel bereits vorzeitig erreicht zu haben», sagte Captain Rutz nach dem Spiel. Er warnte jedoch auch davor, es jetzt schleifen zu lassen: «Es bleiben noch vier Spiele, in denen wir uns den letzten Schliff für den Saison­höhepunkt holen wollen. Wir werden uns sicher nicht zurücklehnen.»

Zurücklehnen liegt für die Rheintaler auch nicht drin. Am Sonntag, 8. März, 20.30 Uhr, steht in der OMR-Halle das Spitzenspiel in der 2.Liga an. Die Rheintaler empfangen im letzten Heimspiel der Saison den zweitplatzierten HSC Kreuz­lingen. (mr)

2. Liga, Gruppe 1

Rheintal – Kaltenbach 33:25 (18:12)

OMR – 105 Zuschauer – SR: Roganovic/Bajna.

Rheintal: Horg (36% Abwehrquote); Lippuner (4), Buob (3), Rohrer (2), Szelpal (1), Jovicic, Szilagyi (4), Morina (1), J. Schwarber (4), Seitz, Domokos (11), Felföldi (1), Rutz (2).