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«Haus des Weines» feierlich eröffnet

Nach fünfzehn Monaten Bauzeit wurde am Samstag das «Haus des Weines» feierlich eröffnet und seiner Bestimmung übergeben. Ein Begegnungsort für Freunde eines guten Tropfens. Und ein architektonisches Manifest.
Zur Eröffnung des «Haus des Weines» wurden stilgerecht von Gemeindepräsident Bruno Seelos (l.) und Kantonsrat Bruno Damann Weintrauben geerntet. (Bild: Ulrike Huber)

Zur Eröffnung des «Haus des Weines» wurden stilgerecht von Gemeindepräsident Bruno Seelos (l.) und Kantonsrat Bruno Damann Weintrauben geerntet. (Bild: Ulrike Huber)

Der Himmel hatte am Samstag seine Schleusen geöffnet und brachte den auch von den Winzern inzwischen heiss ersehnten Regen. Doch die Himmelstränen waren auch Tränen der Freude. Der Freude über ein gelungenes Bauwerk, das gemeinsam von verschiedenen Institutionen in einträchtigem Zusammenwirken geschaffen worden war. Ja, der Himmel freute sich auch über die Architektur dieses Bauwerks. Denn Architekt Carlos Martinez hat mit dem «Haus des Weines» einen Bau kreiert, der in seiner kompromisslosen, auf reine Funktion ausgerichteten Ausstrahlung überzeugt.

Ein Freudentag für Berneck

Die Architektur wird Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Werbung für das «Haus des Weines» machen. «Die heutige Eröffnung des ‹Hauses des Weines› ist ein Freudentag für Berneck», da waren sich Ortsgemeindepräsident Guido Seitz und Gemeindepräsident Bruno Seelos wie auch Regierungsrat Bruno Damann in ihren Eröffnungsansprachen einig. Tatsächlich ist es für das Rheintaler Weindorf Berneck, dass das grösste Weinbaugebiet im Kanton St. Gallen sein eigen nennen darf, ein Meilenstein, dass gerade hier dieses Haus des St. Galler Weins errichtet wurde. Eine Plattform für alle Weinproduzenten im Kanton, um ihre Weine zu präsentieren und zu verkaufen. Kein Wunder, dass Bruno Seelos in seiner Ansprache Berneck gar zur Kantonshauptstadt des Tages ausrief.

Bau innerhalb von 15 Monaten fertiggestellt

Dabei brauchte es von der ersten Idee, den ersten Gesprächen und Vorplanungen im Rahmen des Regionalentwicklungsprojekts Agrotourismus Rheintal ganze acht Jahre, bis dieses «Leuchtturmprojekt» jetzt fertiggestellt wurde. Wobei die reine Bauzeit nur fünfzehn Monate dauerte und absolut unfallfrei verlief, wie Guido Seitz feststellen konnte: «Das grosse Problem war die Standortwahl. Doch als wir den Standort in Berneck dann gefunden hatten, ging es in Gesprächen mit der Eigentümerin der Liegenschaft, der Politischen Gemeinde Berneck, sehr schnell.» Wie Architekt Carlos Martinez dann erzählte, gelang es im Zuge einer vorbildlichen Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde, das «Haus des Weines» unter Erhaltung eines Teils der alten Baulichkeit mit Baukosten von rund 2,5 Mio. Franken zu gestalten. Diese Kosten wurden aus landwirtschaft­lichen Förderungsmitteln von Bund, Kanton und auch der politischen Gemeinde getragen.

Auch die weiteren Festredner wie Regierungsrat Bruno Damann, Stefan Hörner als Präsident des Branchenverbandes St. Galler Wein und Daniel Fürst vom Trägerverein Culinarium lobten Gestaltung und Lage dieses Hauses. Alle Gäste nahmen nach der Eröffnung, die nicht mit dem Durchschneiden eines roten Bandes, sondern stilgerecht mit dem Abschneiden von Weintrauben von den Rebstöcken geschah, am Rundgang durch das funktionelle Gebäude teil. Im Keller, in dem in grossartig gestalteter Atmosphäre die Weine der St. Galler Winzer sehr ansprechend präsentiert werden, bestand bei einem Glas Bernecker Wein Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. (gh)

Mehr Bilder auf rheintaler.ch unter Bilderstrecken. Öffnungszeiten unter: www.ortsgemeinde-berneck.ch

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