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Hauen seit 30 Jahren auf die Pauke

OBERRIET. Und das feierten die Bleandastöber in Oberriet am Samstagabend zusammen mit ihren Fans, Fasnachtsbegeisterten und Gastguggen. Weit über 500 Partygänger genossen diese Nacht der Kakophonien.
Max Pflüger
Rund 80 aktive und ehemalige Bleandastöber begeisterten das Publikum mit ihrem gewaltigen Sound. (Bilder: Max Pflüger)

Rund 80 aktive und ehemalige Bleandastöber begeisterten das Publikum mit ihrem gewaltigen Sound. (Bilder: Max Pflüger)

1985 machten einige eingefleischte Oberrieter Fasnachtsmusikanten erstmals als Guggenmusik Bleandastöber am Kinderumzug mit. Das ist 30 Jahre her. Inzwischen haben sich die Bleandastöber zu einer in der ganzen Region bekannten Formation entwickelt. Mit einer stimmungsvollen Fasnachtsparty wurde das am Samstagabend und bis in die frühen Sonntagmorgenstunden tüchtig gefeiert. Mit dabei waren befreundete Guggenmusiken: die Oberrieter Törggabenglar, die Räbafäger aus Altstätten, die Güggigässler aus Hinterforst und die Rhii-Jooli aus Rüthi. Und ebenfalls mit dabei war ein buntes Publikum, weit über 500 geschminkte, maskierte und vom Fasnachtssound angefressene Partygänger, die den auftretenden Guggenformationen einen stimmigen Rahmen boten.

Vom Maskenball zur Party

Einmal mehr durften die Veranstalter feststellen: Fasnachtsanlässe sind nach wie vor beliebt und haben ihr Publikum. Maskenbälle wie damals sind es zwar nicht mehr. Man wirbelt nicht mehr paarweise zu Schlagern und Hits im Tanzschritt rund herum. Was tut's? Hauptsache die Gäste geniessen die Stimmung und die Nacht. Feen und Biester, Teufelchen und schräge Monster stehen dicht gedrängt vor der Show-Bühne und wiegen sich im von den Guggern vorgegebenen Takt. Zwischen den Auftritten wird es dann für eine halbe Stunde etwas ruhiger, dann steht man an den wenigen runden Tischen oder an der Bar, trinkt sein Bierchen aus der Flasche und pflegt Kontakte bis die «Hölle» mit dem nächsten Guggenauftritt von Neuem losgeht.

Schmissiger Jubiläumsauftritt

Kurz vor Mitternacht betraten die einladenden Geburtstagskinder die Bühne. Die rund 40 aktiven Bleandastöber begeisterten ihre Fans und Gäste mit ihren schrägen Kakophonien. Die Stimmung im Oberrieter Mehrzweck-Hexenkessel stieg an. Das gemäss Motto letzte Eiszeit-Eis begann mit den steigenden Temperaturen zu schmelzen.

Gleichsam als Oberrieter Ötzis gab das Blendastöber-Gletschereis eine prächtige Gruppe ehemaliger Bleandastöber frei. In alten Kostümen als Gummibärchen 2012 zum Beispiel, als 2008er-Phönixe, als Teufel von 2000 oder gar als 1992er-Mozarts «auferstanden» die eingefrorenen Gugger und gesellten sich zu ihren heute noch aktiven Kollegen. Die Bleandastöber wuchsen so auf über 80 Gugger an und boten einen gewaltigen Sound, der lautstark die Partygänger mitriss.

Nach diesem Höhepunkt des Jubiläumsabends war aber noch lange nicht Schluss. Die frisch gekürten Europameister, die Räbafäger aus Altstätten, sowie die Rhii-Jooli aus Rüthi unterhielten die Gäste weiter, die noch bis in die frühen Morgenstunden hinein die Oberrieter Fasnachtsstimmung genossen.

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