Harziger Auftakt trotz Harzverbot

Beim HC Rheintal sind in dieser Saison Harz und Haftmittel verboten. Das bewahrte das Fanionteam der Männer aber nicht vor einem harzigen Saisonstart, immerhin gab es gegen Fortitudo Gossau III aber einen 13:12-Sieg.

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Handball. Das erste 3.-Liga-Spiel der Rheintaler seit dem Abstieg im Vorjahr begann mit Fehlern und vergebenen Torchancen. So vergaben die Rheintaler schon den ersten Siebenmeter-Versuch der neuen Saison. So dauerte es mehr als sechs Minuten, bis das Heimteam das 1:0 erzielen konnten.

Lange Phasen ohne Tore

Wer nun dachte dass der Knoten geplatzt sei, sah sich massiv getäuscht. Immer wieder gab es längere Phasen ohne Torerfolg. Entsprechend gelang es auch keiner Mannschaft, sich abzusetzen.

So stand es nach 15 Minuten 4:3 für die ebenfalls sehr harmlosen Gossauer. Mehr als zehn Minuten später hatten die Rheintaler den Spielstand zum 6:4 gedreht. Sie waren aber nicht in der Lage davonzuziehen, sondern mussten bis zur Pause den 6:6-Ausgleich hinnehmen. Die ersten 30 Minuten waren auf beiden Seiten von guter Abwehrleistung und sehr schwacher Angriffsleistung geprägt. Die beiden Torhüter waren die einzigen Akteure, denen eine gute Leistung attestiert werden konnte.

Die Hoffnung auf attraktiven Handballsport musste entsprechend auf Halbzeit zwei verschoben werden.

Nichts Neues in Halbzeit zwei

Nach 90 Sekunden der zweiten Halbzeit hatten sich die Rheintaler nach Toren von Rutz und Morina wieder um zwei Tore abgesetzt. Da sich die beiden Mannschaften aber offensiv nicht wirklich zu steigern vermochten, war das Spiel zur Mitte der zweiten Halbzeit wieder bei ausgeglichen (10:10). Das für die Zuschauer doch eher unansehnliche Spiel lebte alleine von der Spannung.

Etwas mehr als vier Minuten vor Schluss verkürzten die Gossauer Gäste wieder auf 13:12. Da die beiden Mannschaften in der Folge keine Tore mehr erzielten, kamen die Rheintaler also zu einem 13:12-Heimsieg. Die beiden Punkte sind wohl auch das einzig Positive an der gezeigten Leistung. Wenn sich die beiden Equipen nicht merklich steigern können, dürften sie wohl die beiden letzten Plätze unter sich ausmachen.

Drei Wochen Pause

Den Rheintalern verbleiben nun bis zum Auswärtsspiel in Appenzell drei Wochen, in denen sie noch einige Sachen korrigieren sollten. Man darf gespannt sein, wie die Mannschaft in den nächsten Spielen auftreten wird. (dm)

HC Rheintal: Dörig, Horg; Ammann, Gremminger, Morina, Riedi, Rutz, Schwarber, Dario Sieber, Sandro Sieber, Sprecher, Städler, Vetter, Walt.