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Hart, härter, Rock am Fels

Das Rock am Fels ist seinem Namen gerecht geworden. Mit der Linkin-Park-Coverband Living Theory und der Band AprilArt wurde dem Publikum harter Rock geboten. Melodiöser, aber immer noch rockig machte die junge Rheintaler Band NoVoid dazu den Auftakt.
Max Tinner

«Ein Rockkonzert braucht einen epischen Schluss, bei dem alle Musiker zünftig reinhauen», meint No­Void-Sänger Luis Dominguez. Die Band mit Musikern aus Widnau und Diepoldsau, der die Ehre zukommt, den Abend zu eröffnen, zieht es vor, das Publikum mit einem epischen Anfang zu mobilisieren. Kaum zu glauben – die jungen Rockmusiker waren zunächst eine Kirchenband. Und nach kaum drei Jahren spielen sie am Rock am Fels, das dem echt harten Rock gewidmet ist. Ihr Konzert beenden NoVoid dann aber mit Partyrock, mit dem Gassenhauer «Marmor, Stein und Eisen bricht», rockig angeraut und gehärtet – ein Steilpass für die Folgeband . . .

. . . die den Ball zunächst aber verfehlt, obwohl zwischen den Auftritten nur eine Viertelstunde Umbauzeit ist. AprilArt waren vor drei Jahren schon mal am Kolbenstein. Die Band aus Deutschland passt mit ihrer Rezeptur aus «einer Portion Funk, einer Prise Hard-Rock und einem Schuss Heavy-Metal» perfekt ins Konzept des FC Montlingen für sein Rock am Fels.

Das Publikum zieht es an die Tränke

Aber der frühe Abend ist tüp­- pig. Das Publikum zieht es an die Tränke. Sängerin Lisa-Marie Watz versteht das: «Euer Bier ist super», meint sie. Geradezu ins Schwärmen kommt sie aber angesichts der Aussicht von der Bühne aus: «Das geilste Panorama ever!» Schliesslich klappt es auch mit dem Publikum: Nach dem Eindunkeln geht vor der Bühne die Post ab. Erst recht, als nach dem grandiosen Rock-am-Fels-Feuerwerk die Linkin-Park-Coverband Living Theory auftritt. Die Italiener machen ge­hörig Dampf. Angesichts der strapazierten Stimmbänder der Sänger dürfte sich der bekannte Hersteller der Schweizer Kräuter­- bonbons am Tag darauf über eine Grossbestellung gefreut haben.

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