Hart erkämpfter Sieg der Staader NLA-Frauen

FUSSBALL. Am Samstag entwickelte sich das Spiel gegen Yverdon genau so, wie das Trainerduo Raith und Negele prophezeit hatte. Die Welschen starteten aggressiv in jeden Zweikampf und liessen den Seemädchen keinen Raum für das eigene Spiel.

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FUSSBALL. Am Samstag entwickelte sich das Spiel gegen Yverdon genau so, wie das Trainerduo Raith und Negele prophezeit hatte. Die Welschen starteten aggressiv in jeden Zweikampf und liessen den Seemädchen keinen Raum für das eigene Spiel. Das Angriffsspiel der Staaderinnen war in der gesamten ersten Halbzeit sehr linkslastig, Chancen in der 5., 7. und 10. Minute wurden nicht verwertet. So kam genau das, was befürchtet werden musste. Einen der zahlreichen Freistösse konnte Vanessa Lang in der 20. Minute nur abprallen lassen. Yverdons gross gewachsene Verteidigerin brachte den Abpraller mühelos im Tor unter – 1:0. Kurze Zeit später konnte sich dann die Staader Torhüterin bei einem weiteren Freistoss auszeichnen und hielt den Ball sicher.

Im Gegenzug nach einer verpassten Chance Yverdons, bereits in der Nachspielzeit, zeigten die Seemädchen, wozu sie fähig sind. Nach einer schnellen Kombination führte ein Lobball zum viel umjubelten Ausgleich. Das aggressivere Spiel der Staaderinnen nach dem Tee verleitete Yverdon immer mehr zu unsauberen Zweikämpfen. Der Schiedsrichter zeigte nach 55 Minuten die erste, längst überfällige gelbe Karte. Die Gäste wurden mehr in die Defensive gedrängt. In der 61. Minute kam der Ball zu Petriella, die mit einem herrlichen Schuss in die rechte Torecke zum 2:1 traf.

Nach einem erfolglosen Torschuss von Rebekka Thoma verwandelte Yverdon in der 83. Minute eine Chance zum Ausgleich. Der Schock sass tief, doch Staad raffte sich nochmals auf. Nach 88 Minuten kamen die Seemädchen nach einem Freistoss Petriellas durch einen Kopfball von Raffaela Bisquolm zum kaum mehr für möglich gehaltenen 3:2. Mit diesem Ergebnis konnte Yverdon in der Tabelle um zwei Punkte überflügelt werden. (or)

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