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HANDBALL: Überraschender Sieg zum Vorrundenabschluss

BSG Vorderland gelingt mit dem 34:33-Sieg beim 1.-Liga-Zweiten Frauenfeld ein Achtungserfolg.

Der Sieg kam dank einer starken, geschlossenen Teamleistung zustande. Die Vorzeichen für das Gastspiel bei den Thurgauern waren aus Vorderländer Sicht nicht gerade positiv: Die BSG war mit einem Mini-Kader nach Frauenfeld gereist und musste seine Aufstellung verändern.

Dazu kam, dass der Gegner mit dem Tabellenzweiten ein harter Brocken war. Die Thurgauer haben sich bereits für die Finalrunde im Frühjahr qualifiziert. Auch das Los der BSG war schon vorher klar: Sie wird den unangenehmen Gang in die Abstiegsrunde auf sich nehmen müssen.

In der Pause war klar, hier gibt es was zu holen

Von einem Klassenunterschied war zu Beginn des Spiels jedoch nichts zu sehen. Die Appenzeller erwiesen sich als mindestens ebenbürtig. Weil die Frauenfelder Abwehr sehr offensiv stand, erspielte sich die BSG vorne viele Räume. Hinten war nicht alles perfekt, doch mit vereinten Kräften gelang es immer wieder, gegnerische Würfe zu verhindern oder Frauenfeld zu schwierigen Würfen zu zwingen, die der starke BSG-Goalie dann parierte.

Gegen Ende der ersten Hälfte konnten sich die Vorderländer sogar einen kleinen Vorsprung herausspielen. Beim Stand von 17:14 ging es in die Pause. In dieser hatte der Trainer nicht viel zu bemängeln, trotzdem führte er den Spielern vor Augen, dass mit dieser Leistung hier etwas zu ­holen sei, es mit der Pausenführung aber noch nicht getan sei. Dies besonders, weil die BSG in den letzten Spielen nach der Halbzeit oft in schwache Phasen geriet, in denen sie sich hohe Rückstände einhandelte. In Frauenfeld war das Team offensichtlich gewillt zu zeigen, dass es aus der Vergangenheit gelernt hat.

Mit Selbstvertrauen in die Abstiegsrunde

Dies gelang; die BSG liess Frauenfeld nicht näher herankommen. Im Gegenteil, der Vorsprung wuchs sogar auf fünf Tore an. Auffallend war, wie gut das Unterzahlspiel der Appenzeller funktionierte. Meist erzielten sie dabei gleich viele oder sogar mehr Tore als die Gegner. So fiel es auch nicht besonders ins Gewicht, dass die Vorderländer drei Strafen mehr kassierten. Die BSG zog seine starke Leistung auf ­beeindruckende Weise durch, obwohl Frauenfeld gegen Ende doch seine ganze Stärke zeigte und bis auf ein Tor herankam. Dabei blieb es aber, die BSG gewann mit 34:33. Den Vorderländern ist es mit dem Sieg in Frauenfeld gelungen, die durchzogene Vorrunde mit einem positiven Gefühl abzuschliessen. Dieses sollte dem Team im Hinblick auf die Abstiegsrunde im neuen Jahr einen Schub Selbstvertrauen verleihen. (cn)

BSG Vorderland: Rothenberger, Kappenthuler; Fejzaj (2), Naef (6), Schulz (8), Ritter (1), Povataj (4), Mucha (2), R. Schwinn (9), D. Schwinn (2).

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