Häädler kamen, spielten, siegten

VOLLEYBALL. Das Team Munzlis aus Heiden-Rehetobel gewann das Bernecker Mixed-Plausch-Volleyballturnier vor Volley Grabs.

Mäx Hasler
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Sarah Linder von den trinkfesten Widnauern in Action. (Bild: Mäx Hasler)

Sarah Linder von den trinkfesten Widnauern in Action. (Bild: Mäx Hasler)

Bereits zum 32. Mal hat der Volleyball-Club Berneck in der Stäpflihalle sein Mixed-Plausch-Volleyballturnier durchgeführt. Um den Sieg spielten 14 Teams, die in drei Gruppen aufgeteilt waren. Die richtigen Plauschteams, in denen hauptsächlich Volleyball-Analphabeten spielten, eruierten in zwei Gruppen die jeweiligen Gruppensieger, die dann die Rangspiele untereinander austrugen. Die vier ambitionierteren Teams, in denen «Halbprofis» in Aktion waren, ermittelten in zwei Durchgängen den Turniersieger.

Teilnehmerrückgang

Mit nur 14 Mixed-Teams musste das Turnier einen Teilnehmerrückgang hinnehmen. «Heuer hatten wir Schwierigkeiten, Teams zu finden, normalerweise hatten wir immer 20 Teilnehmer», sagt Eveline Lannou, Präsidentin des VC Berneck. «Letztes Jahr spielten bei den Plauschteams ohne unser Wissen auch ambitionierte Teams mit.» Dies wurde von den richtigen Plauschspielern offenbar nicht goutiert. Mit der Aufteilung in Hobby- und ambitionierte Gruppen wurde Abhilfe geschaffen.

Internationales Turnier

Dafür bekam das Turnier einen internationalen Touch. Mit den Volleyholics, Sieger bei den Ambitionierten, geht der Siegerpreis über den Rhein. Die Vorarlberger wurden in der Gruppenphase zwar nur Zweite, schlugen dann aber gegen den Sieger «Gestern ging's noch» im Rangspiel zurück.

Ähnlich auch der Ausgang im Turnier der Hobby-Pläuschler. Mixed-Volley Grabs siegte mit 16 Spielpunkten und 82 Zählern in der Gruppe B. Die «Munzlis» aus dem Appenzeller Vorderland, bei denen drei Männer aus Heiden und drei Damen aus Rehetobel spielten, holten auch 16 Spielpunkte, aber neun Zähler weniger. Mit einem 25:17 und 20:14 im Spiel um den Turniersieg hatten sie dieses kleine Manko dann korrigiert.

Die sechs einheimischen Teams, z. B. die «Bösches», «Achiklockä» oder «Trinkfest» aus Berneck und Widnau konnten in der Vergabe des Turniersieges nicht entscheidend mitreden. Spass hatten diese aber trotzdem.

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