GYMNASTIK: 2. Rang, zwei Auszeichnungen

An der Schweizer Meisterschaft in Bad Ragaz feierten die Schwestern Petra und Mirjam Lehner den Vizemeistertitel.

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Die Lehner-Schwestern gewannen in Bad Ragaz die Silbermedaille. (Bild: pd)

Die Lehner-Schwestern gewannen in Bad Ragaz die Silbermedaille. (Bild: pd)

Wegen der vielen Anmeldungen wurde der Wettkampf schon am Freitag gestartet. 300 Gymnastinnen aus der ganzen Schweiz zelebrierten Grazie und Eleganz auf hohem Niveau. In 16 Kate­gorien kämpften sie um die Medaillen. Das Rheintal vertraten Turnerinnen aus Balgach und Diepoldsau. Drei Paare starteten zu zweit am Sonntagmorgen im zweiteiligen Wettkampf ohne Handgerät. Mit der Note 9,63 für die Lehner-Schwestern Petra und Mirjam und 9,55 für Taina Giezendanner und Laura Althaus schafften zwei Rheintaler Paare eine gute Grundlage.

Die zweite Übung musste mit einem Handgerät geturnt werden. Das erfordert mehr Kon­zentration, weil ein Gerätever­- lust möglich ist. Sowohl den Diepoldsauerinnen als auch den Balgacherinnen gelang die Übung fast fehlerfrei. Petra und Mirjam Lehner holten mit dem Ball 9,58 Punkte. Taina Giezendanner und Laura Althaus erreichten mit dem Reif 9,46.

Zwei Rheintaler Paare ziehen in den Final ein

Für beide Paare genügte dies für den Finaleinzug der besten vier Paare. Bei guter Stimmung durften die Gymnastinnen am Sonntag nochmals eine Übung präsentieren. Petra und Mirjam Lehner erhielten für ihre Darbietung mit dem Ball 9,68 Punkte. Damit konnten sie sich über den zweiten Rang freuen. Mit der Finalnote 9,67 reichte es Taina Giezendanner und Laura Althaus nur für den undankbaren vierten Platz: Sie erhielten eine Auszeichnung. Als jüngste Finalteilnehmerinnen haben sie noch viel vor sich. Alexandra Metzler und Corina Frisenda-Hutter (Balgach) wurden Elfte.

Julia Althaus startete zudem am Samstag im Einzelwettkampf mit Handgerät. Mit dem Ball präsentierte sie eine saubere Übung und wurde mit der Note 9,38 belohnt. Das reichte für den sieb­- ten Rang (bei 23 Teilnehmerinnen) und damit für eine Auszeichnung.

Mirjam Lehner startete im zweiteiligen Wettkampf Einzel. Obwohl sie recht saubere Übungen zeigte, konnte sie in die­- sem starken Teilnehmerfeld nicht mit den Besten mithal- ten. Zwar fehlten nach zwei Übungen nur 14 Hundertstel für eine Auszeichnung, aber mit dem neunten Schlussrang (To- tal 18) war sie doch nicht ganz zufrieden. (pd)