Gymnaestrada 2019 in Dornbirn

TURNEN. Die 16. Austragung des weltgrössten Turnfests wird zum zweiten Mal nach 2007 in Vorarlberg stattfinden.

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25 000 Turnerinnen und Turner aus der ganzen Welt werden im Sommer 2019 in Dornbirn erwartet. (Bild: Archiv/pd)

25 000 Turnerinnen und Turner aus der ganzen Welt werden im Sommer 2019 in Dornbirn erwartet. (Bild: Archiv/pd)

Vom 7. bis 13. Juli 2019 wird Dornbirn wieder im Mittelpunkt der weltweiten Turnerfamilie stehen. Die 16. Welt-Gymnaestrada wurde vom Exekutivkomitee der internationalen Turnerschaft an Dornbirn vergeben, nachdem diese Grossveranstaltung bereits 2007 bei der Bevölkerung und den Teilnehmern für Begeisterung gesorgt hatte.

Einstimmig für Dornbirn

Als Präsidentin des Organisations-Komitees wird die Dornbirner Sport-Stadträtin Marie Louise Hinterauer ihre Erfahrungen wieder einbringen. «Die Entscheidung für Dornbirn war einstimmig und wurde von vielen positiven Bewertungen der teilnehmenden Nationen getragen. Einhellig war das Exekutivkomitee der Meinung, dass die Grundidee dieses weltweiten Turnfestes mit den im Rheintal verteilten Nationendörfern in Vorarlberg bisher am besten umgesetzt werden konnte», freut sich Stadträtin Hinterauer über die Vergabe an Dornbirn.

Messegelände und Birkenwiese

Rund 25 000 Sportlerinnen und Sportler mit ihren Betreuern werden am alle vier Jahre stattfindenden Turnfest im Ländle erwartet. Als Austragungsort werden wieder das Messegelände und das Stadion Birkenwiese dienen. Wie bereits 2007 sollen die Nationen in den Vorarlberger Städten und Gemeinden untergebracht werden. Dieses Konzept hat vor acht Jahren wesentlich zur Begeisterung von Sportlern und Gastgebern beigetragen, und war ein Argument für die neuerliche Vergabe an Dornbirn.

Nationen-Dörfer im Ländle

Dornbirn hatte an der Gymnaestrada 2019 gezeigt, dass eine vergleichsweise kleine Stadt mit Hilfe umliegender Gemeinden – kürzlich fand die Gymnaestrada in Helsinki statt – durchaus in der Lage ist, einen solchen Grossanlass zu bewältigen. In verschiedenen Gesprächen, die im Vorfeld der Bewerbung geführt wurden, war die damalige Begeisterung der mitwirkenden Organisationen und Vereine nach wie vor spürbar. (pd)