GV in vier Dörfern und einer Stadt

1504 Genossenschafterinnen und Genossenschafter versammelten sich in Kobelwald, Eichberg, Rüthi, Montlingen und Altstätten zur 16. Generalversammlung der Raiffeisenbank Oberes Rheintal und stimmten den vorgelegten Anträgen zu.

Max Pflüger
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RÜTHI. Am Samstagabend füllte die «Raiffeisenfamilie Oberes Rheintal» nicht weniger als fünf Mehrzweckhallen. Geführt wurde die 16. Generalversammlung in der Mehrzweckhalle Bündt in Rüthi, über TV wurde die Versammlung an die anderen vier Standorte übertragen.

Die Versammlungen genehmigten diskussionslos und einstimmig alle Anträge, Jahresbericht und Jahresrechnung sowie die Verzinsung der Anteilscheine in der Höhe von 5 %. Auch die Allgemeine Umfrage blieb ungenutzt.

Verbundenheit im Dorf

Im Anschluss genossen die Teilnehmer das vorzügliche Nachtessen sowie die musikalische Unterhaltung mit den Balgacher Schalmeien und den Rheininsel Musikanten in Rüthi, mit der SSC Big Band Rheintal in Altstätten, den Fäaschtbänklern in Montlingen, dem Duo Romantica in Eichberg und den Moods in Kobelwald. Die Raiffeisen-GV war einmal mehr an allen Standorten ein gemütliches Dorffest. Das GV-Fest ist ein beredtes Zeichen für die lebendige Verbundenheit der Raiffeisenbank im Dorf. Diese Verbundenheit betonte auch Verwaltungsratspräsident Urs Schneider in seiner Begrüssungsansprache und belegte seine Worte «Nähe, Vertrauen, Unternehmertum und Nachhaltigkeit sind unsere Werte» mit dem an statistischen Zahlen reich illustrierten, neuen Raiffeisen-Werbefilm.

Strukturen überdenken

Verändertes Kundenverhalten, geringe Zinsmargen, Zunahme der Regulationen, all das zwingt die Bankenwelt, ihre Arbeit und ihre Strukturen zu überdenken. Schneider: «Der Verwaltungsrat wird diese Themen im Rahmen seiner Klausurtagung diskutieren. Es ist mittelfristig nicht auszuschliessen, dass auch im Rheintal gewisse Zusammenschlüsse denkbar sind.»

Befriedigendes Ergebnis

Bankleiter Rolf Zollinger kommentierte die Rechnung 2014, die sich nicht als Rekordergebnis, aber doch angesichts des Umfeldes als befriedigend präsentiert. Insbesondere der Erfolg aus dem Zinsgeschäft ist empfindlich geschrumpft, was sich auf den Gesamtertrag der Bank auswirkt. Er ging von rund 1,18 Mio. Franken auf 1,14 Mio. zurück. Und auch für 2015 korrigierte Rolf Zollinger die Erwartungen angesichts der schwierigen weltwirtschaftlichen Situation leicht nach unten.