Gutes Widnau holt keinen Punkt

Faustball Widnau bot in Wilen zwei gute Leistungen, musste aber jeweils als Verlierer vom Platz. Gegen Diepoldsau im Rheintaler Derby gab es drei knappe Satzverluste und gegen Rickenbach-Wilen eine Niederlage im Entscheidungssatz.

Conrad Aschwanden
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Gute Leistung nicht belohnt: Faustball Widnau mit Dennis Brulc (links) und Remo Pinchera im Angriff. (Bild: cas)

Gute Leistung nicht belohnt: Faustball Widnau mit Dennis Brulc (links) und Remo Pinchera im Angriff. (Bild: cas)

Faustball. Wie zum Auftakt vor einer Woche gegen den klaren Favoriten Schwellbrunn hielten die Widnauer auch das Nachbarduell gegen Diepoldsau immer offen. Sie führten in den beiden ersten Sätzen gar bis zum 8:7 und hielten den dritten Durchgang bis zum achten Ball ausgeglichen. Doch in den Schlussphasen der Abschnitte gelangen dem SVD jeweils die entscheidenden Bälle. Widnau verpasste es immer wieder, mögliche Chancen zu nutzen.

Trainer Marcel Stoffel war dennoch mit der Leistung der ganzen Mannschaft zufrieden und meinte: «Meist haben nur Nuancen gefehlt. Aber das ist gerade bei diesem Wetter tödlich.»

Möglichen Sieg verpasst

Noch näher am Sieg stand Widnau anschliessend gegen die heimische Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen. Zweimal glichen die Rheintaler in den Sätzen aus, doch im entscheidenden fünften Durchgang überwogen die Tiefs. Vorher wechselten diese immer wieder ab mit sehenswerten Hochs.

RiWi wirkte vor allem im Entscheidungssatz sicherer sowie effizienter in den Abschlüssen und vermied Eigenfehler. Das Heimteam fand sich mit dem nassen Terrain und den daher schwer zu berechnenden, weil schnellen Bällen besser zu Recht.

Widnau hatte es schon im ersten Abschnitt verpasst, der Partie nach einem geglückten Auftakt einen anderen Verlauf zu geben. Doch mit blöden Fehlern vergaben die Rheintaler ihre Führung und sie bauten damit RiWi auf. In der Folge waren es immer wieder perfekte Bälle auf dem Seil, die Widnau vergab.

Anstelle eines Gut- ergaben diese einen Minusball, was besonders schmerzt.

Trainer Stoffel freute sich trotz den beiden Niederlagen über die insgesamt guten Leistung seiner Mannschaft und wies speziell auf das erstaunlich hohe Niveau der Spiele hin: «Bei diesen prekären Verhältnissen mit den tiefen Temperaturen und dem nassen Terrain hat mich dies sehr erstaunt.» Er trauerte besonders den guten Bällen nach, mit denen seine Angreifer nicht punkteten und meinte: «Gerade bei diesem Wetter ist deren Verwertung zwingend nötig.

» – Am kommenden Wochenende finden keine Meisterschaftsspiele statt, da sich an Pfingsten jeweils die verschiedenen Nationalkader zu Trainingslagern treffen. Faustball Widnau spielt am nächsten Mittwoch in Vordemwald seinen1/16-Final im Schweizer Cup und reist dann am Samstag, 29. Mai, zur dritten Meisterschaftsrunde zusammen mit Oberentfelden nach Jona.