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Gutes soziales Umfeld ist etwas vom Wichtigsten

Montlingen Schülerinnen und Schüler einer 2. Klasse der Oberstufe Heerbrugg besuchten und interviewten Titus Haltiner an der Hinterburgstrasse in Montlingen.

Montlingen Schülerinnen und Schüler einer 2. Klasse der Oberstufe Heerbrugg besuchten und interviewten Titus Haltiner an der Hinterburgstrasse in Montlingen. Über einige Wochen hatten sich die Jugendlichen mit ihrer Lehrerin Ruth Gschwend-Frei im Schulfach Ethik zum Thema «Behinderungen» auseinandergesetzt. Verschiedenste Behinderungsarten lernten sie dabei kennen. Tiefen Eindruck hinterliess bei ihnen die Exkursion bei Titus Haltiner. Sie stellten Dutzende von Fragen und der Querschnittgelähmte ging gerne und ausführlich auf alle ein.

Selber zur Integration beitragen

Vor genau 30 Jahren geschah das tragische Unglück. Titus Haltiner verunfallte als 23-Jähriger mit seinem Motorrad. Seine Freundin starb, und er selber meisterte nach monatelangen Spital- und Paraplegikerzentrum-Aufenthalten das weitere Leben meisterhaft.

Der auf Brusthöhe Gelähmte setzt sich jeden Tag in seinem Geschäft (von morgens 8 bis abends 18.30 Uhr) voll Tatkraft ein.

Sein Lebensmotto lautet: «Jeden Tag gesund aufstehen können, selber viel zum eigenen Wohl beitragen und mit dem Schicksal nicht hadern.»

Wie enorm wichtig das soziale Umfeld bei Menschen mit Behinderung ist, erklärte er den Jugendlichen überaus deutlich. Wenn das Umfeld stimme, dann sei vieles gut, dann könne man vorwärts schauen. (rz)

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