Guter Auftakt zum ersten «Sommer im Park»

HEERBRUGG. Trotz starker Konkurrenz ist das erste dreitägige «urbane Openair» im Heerbrugger Schmidheiny-Park gestern erfolgversprechend gestartet. Um 22 Uhr, zum Konzertbeginn der sechsten Liveband, wurde an der Kasse der 350. Eintritt gezählt. Der «Sommer im Park» dauert noch bis Sonntag.

René Schneider
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Beim Auftritt der «Crying Childeren» unterstützten Fans bei über 35 Grad die schwitzenden Akteure auf der Bühne mit schweisstreibendem Tanz. (Bilder René Schneider)

Beim Auftritt der «Crying Childeren» unterstützten Fans bei über 35 Grad die schwitzenden Akteure auf der Bühne mit schweisstreibendem Tanz. (Bilder René Schneider)

Als wäre der Park voll und das Publikum begeistert, so eröffneten um 16 Uhr gestern Justo Two das «urbane Openair Heerbrugg». Ausser dem Standpersonal und einigen Security-Angestellten war aber noch kaum jemand auf dem Platz. Die Sonne knallte direkt in die schwarz ausgekleidete Bühne, es mochte über vierzig Grad gewesen sein dort. Aber die beiden Musiker gaben alles, taten, als ob sie tausend jubelnde Menschen vor sich hätten, rockten sich selber, schwitzten sich in der prallen Sonne klatschnass und verblüfften mit ihrer uneingeschränkten Motivation die wenigen, die ihren Auftritt genossen.

Um 17 Uhr waren die ersten sechzig Eintrittskarten verkauft und die beiden Kassiere guter Dinge: «Der Platz wird sich füllen. Um 21 Uhr ist er voll.» Voll war er dann nicht, aber gut gefüllt. Das bunte Freitagsprogramm auf der Bühne kam beim Publikum gut an: Justo Two, Basement Barbeque, Crying Childeren, Loreley & Me, High Heep, Swiss Avengers, DJ Jesaya und DJ Repose. Ein Dutzend Bars und Stände führten ein gut sortiertes Angebot an Essen und Getränken – inklusive Glace. An zwei Kandelabern versprühten Sprinkler aus feinen Düsen kühlendes Wasser. Doch war der zentrale Brunnen abgestellt. Darüber stand der Hänger mit den Mischpulten.

Ab 18 kam das Publikum zahlreicher, sank die Sonne Richtung Hümpeler, liess die brütende Hitze mit jeder Viertelstunde etwas nach. Um 20 Uhr genossen etwa 200 Gäste das erste grosse Sommerfest. Die Stimmung war fröhlich, aufgeräumt, das Publikum gut durchmischt. Und später, professionell beleuchtet, wirkte das Fest richtig städtisch. Heute geht's weiter. Ab 11 Uhr.

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