Gute Musik und Kameradschaft

Am Samstagabend führte der Musikverein Rheineck seine alljährliche Abendunterhaltung durch. Er leitete sein Publikum im vollen Hecht-Saal durch die bunte Welt der internationalen Musik. Als Gastsängerin trat Lilo Best auf.

Barbara Kern
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Rheineck. Der Musikverein Rheineck führte die Zuhörer im vollen Hecht-Saals mit seinem mannigfaltigen Jahreskonzert auf eine musikalische Weltreise. Den Beginn machten die neun bis zwölf Jahre alten Jungbläser mit «Pink Panther meets R2D2», einem gelungenen Medley aus der berühmten Titelmelodie der rosa Raubkatze und dem Soundtrack von Star Wars.

Nach dem rassigen «Junior Rock» gaben die jungen Musiker, welche nebst der Musikschule einmal in der Woche mit dem Musikverein üben, den vergnügten Zuschauern mit «Meet the flintstones» gerne eine Zugabe. «Die Jugendförderung ist uns sehr wichtig», betonte Tenorhorn-Spieler Jerome Rickli.

Geduld und Elan

Wie die Jungbläser spielten auch die Young Harmonists unter der Leitung von Katja Eugster, welche mit einem herzlichen Dankeschön für ihre Geduld und ihren Elan im Umgang mit den Jugendlichen belohnt wurde.

Diese entführten die Gäste mit «African Symphonie» zum schwarzen Kontinent und sofort weiter nach New York, Schauplatz des berühmten Musical-Klassikers «Fame». Ihren Auftritt beendeten die Nachwuchstalente mit der «Liverpool Sound Collection», einer Komposition aus den souligen Stücken «The House Of The Rising Sun», «World Without Love» und «Dont Let Me Be Misunderstood», gefolgt von einer Zugabe, dem Marsch «Algeria».

Jeder soll sich wohl fühlen

Der Musikverein Rheineck überzeugte unter der Leitung von Willi Herberth, der an der Abendunterhaltung sein Debüt feierte, mit einem facettenreichen Programm. Nach einem heimeligen Beginn mit Musik aus der Umgebung, darunter auch «Purechilbi» mit einem Klarinettenduo von Daniel Forrer und Brigitte Lutz, reisten auch die erwachsenen Musikanten in die USA mit den gefeierten «Herb Albert Golden Hits». Dirigent Herberth freute sich über die gute Stimmung im Saal und meinte: «Gute Musik heisst auch gute Kameradschaft, jeder soll sich wohl fühlen.

» Treffenderweise wurde auch das Stück «Ein halbes Jahrhundert» gespielt, «unser Fähnrich Alex Ammann wird nächste Woche nämlich 50 Jahre alt», erklärte der diesjährige Ansager Christof Sonderegger mit Augenzwinkern.

Aber auch die Spezialeffekte blieben nicht aus: Bei den Stücken der Beach Boys verkleideten sich die Musiker zum Vergnügen der Zuschauer als Strandgänger, bei der epischen Titelmelodie von Fluch der Karibik als Piraten und für das Stück «Hard Rock Cafe» wurde sogar Gastsängerin Lilo Best engagiert.

Nach zwei letzten Zugaben – «Son of a Preacher Man» und «Karpaten Echo» – liess man den Abend gemütlich mit Nussgipfeln, Tombola-Preisen und DJ Blatti ausklingen.

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