Gute Leistung nicht belohnt

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Fussball Der FC St. Margrethen zeigte auch im Zürcher Oberland gegen den FC Rüti eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung und spielte auf Augenhöhe mit dem Gegner. Und nur in Unterzahl in der Nachspielzeit konnten die Oberzürcher den 3:2(1:0)-Sieg einfahren.

Ein Spiegelbild der Saison

Der Mannschaft um Kapitän Shoshi muss man ein Lob aussprechen, den obwohl sie sich seit anfangs Rückrunde in einer sehr schwierigen Situation befand, hat sie sich niemals aufgegeben und besser dotierten Teams das Leben schwer gemacht.

Auch am Samstagnachmit­-tag zeigten die Unterrheintaler eine gute Partie, und mit einem Quäntchen mehr Glück und Zielstrebigkeit hätten in der ersten Halbzeit Ljatifi und D’ Amico ihre Mannschaft in Führung bringen können. Wie es meistens auch in den vergangenen Spielen war, brauchten die Gastgeber nicht viele Chancen, um in Führung zu gehen. Eine tolle Flanke von der rechten Seite, der Ball gelangte in den Strafraum – und mit einem Kopfball brachte Rastoder den FC Rüti 1:0 in Führung. Mit diesem knappen Vorsprung der Gastgeber gingen beide Mannschaften in ihre Kabinen.

FC St. Margrethen macht Druck

Die Gäste aus dem Rheintal kamen nach der Pause noch besser ins Spiel und konnten die Partie weiter offen gestalten.

Bei einem Angriff setzten sich Zivic und D’ Amico auf der rechten Seite durch, und Zivic lief mit dem Ball in den Strafraum hinein. Dort wurde er regelwidrig zu Fall gebracht: Der Unparteiische zeigte sofort auf den Strafpunkt. Diese Gelegenheit liess sich Shoshi nicht nehmen und erzielte den Ausgleich. Leider blieb die Freude über den Ausgleich nur kurz, denn nur drei Minuten später gelang den Rütnern wieder der Führungstreffer.

Rüti gleicht postwendend aus

Diesmal konnte die St. Margre­ther Hintermannschaft den Ball nach einer Flanke nicht wegspedieren, dabei musste Mittelstürmer Milano nur noch den Fuss hinhalten und das Leder zappelte schon wieder im Netz, wenn auch auf der anderen Seite. Dazu kam dann noch der Ausschluss von Karahasanovic, der sich die zweite gelbe Karte abholte.

Doch auch mit einem Mann weniger zeigte die Metzler-Elf viel Moral. Dies wurde mit dem Ausgleichstor von Ljatifi belohnt, der ein Fehler der Zürcher Hintermannschaft eiskalt ausnutzte. Als alles nach einer gerechten Punkteteilung aussah, prallte ein Schuss aus dem Hinterhalt an Shoshis Rücken ab, der Ball landete vor den Füssen von Milano. Aus wenigen Metern konnte er ihn ins Tor einschieben. Mit diesem Treffer war gleich auch das Spiel zu Ende. (rdn)

2. Liga inter., Gruppe 6

Rüti – St. Margrethen 3:2 (1:0)

Schützenwiese – SR: Dario Driussi.

Tore: 39. Rostoder 1:0, 76. Shoshi (P.) 1:1, 78. Milano 2:1, 85. Ljatifi 2:2, 90.+2 Milano 3:2.

St. Margrethen: Staudacher, Hajrullahu, Shoshi, Karahasanovic, Sabani (72. Sinani) Zivic, Eris, Lukic (59. Axhija ) D’ Amico, Dimi­triadis, Ljatifi.

Gelbe Karte: Axhija.

Gelb/Rot: Karahasanovic.