Grüne Initiativen im Zentrum

An der Hauptversammlung der Grünen Rheintal kam es zum Wechsel im Vorstand. Neu nehmen Catherine Reiter und Stefan Kirchgraber Einsitz.

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Präsident René Sieber (Mitte) bedankt sich bei Ulrike Böse Weber (2. v. r.) und Antonia Federer-Aepli (rechts) für ihr Engagement und heisst die neuen Vorstandsmitglieder Stefan Kirchgraber und Catherine Reiter willkommen. (Bild: pd)

Präsident René Sieber (Mitte) bedankt sich bei Ulrike Böse Weber (2. v. r.) und Antonia Federer-Aepli (rechts) für ihr Engagement und heisst die neuen Vorstandsmitglieder Stefan Kirchgraber und Catherine Reiter willkommen. (Bild: pd)

RHEINTAL. An der Hauptversammlung der Grünen Rheintal wurde Rückschau gehalten auf ein arbeitsintensives, aber auch erfolgreiches Jahr. Weil die Atom-Energie möglichst bald der Vergangenheit angehören muss und weil dies noch ein weiter Weg ist sowie alles darauf hindeutet, dass der Atomausstieg verzögert und hintertrieben wird, haben die Grünen die Atomausstiegs-Initiative lanciert und nun eingereicht.

Nachhaltigkeit in der Wirtschaft

Mit der grünen Wirtschafts-Initiative zeigen die Grünen auf, wie die Wirtschaft umweltverträglicher und nachhaltiger wird. Auch diese Initiative konnten die Grünen kürzlich erfolgreich abschliessen. Demnächst wird sie eingereicht.

«Hier im Rheintal haben wir an zahlreichen Aktionen für diese Initiative Unterschriften gesammelt», blickte Präsident René Sieber zurück.

In seiner Rückschau kam er auf weitere Unterschriften-Aktionen – unter anderem gegen die geplanten Kürzungen der Ergänzungsleistungen – zu reden. Mit ihren Aktionen haben die Grünen auch im Rheintal zum Gelingen des Referendums und schliesslich zum Erfolg bei der Abstimmung beigetragen.

Erfolgreich waren auch die Kantonsratswahlen. Der grüne Sitz wurde verteidigt und in etlichen Gemeinden kam es zu einem Zuwachs bei den Wähleranteilen. Allen, die in irgendeiner Form einen Betrag geleistet hatten, sprach René Sieber seinen Dank aus.

Internationale Ausstrahlung

Auf eine Aktion, die sogar international positives Echo ausgelöst hatte, kam der Präsident der Grünen besonders zu sprechen. Auf die Benennung der Diepoldsauer Brücke, die nun seit dem vergangenen Mai offiziell «Paul Grüninger Brücke» heisst.

Dies war nur möglich geworden dank einem Vorstoss von Kantonsrat Meinrad Gschwend und dem «hartnäckigen Dranbleiben am Thema».

Nach den Wahlen – bei denen Catherine Reiter (Widnau) und Stefan Kirchgraber (Altstätten) die Nachfolge von Ulrike Böse Weber (Altstätten) und Antonia Federer-Aepli (Berneck) antreten, wurde intensiv über die Sparmassnahmen des Kantons St. Gallen diskutiert. Das Fazit dieser Diskussion: «St. Gallen hat vor allem ein Einnahmenproblem und dies lässt sich – auch wenn es unangenehm ist – nur lösen, indem ein Teil der gewährten Steuererleichterungen für Reiche und für juristische Personen rückgängig gemacht wird und indem der Steuerfuss angehoben wird.» (pd)

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