Grüne empfehlen: «Beleuchtung mit Mass»

Die Grünen Rheintal erinnern in einer Medienmitteilung daran, dass mit Strom haushälterisch umzugehen sei: «Wenn wir die Energiewende tatsächlich schaffen wollen, braucht es bei der öffentlichen Hand und bei den privaten Haushalten ein radikales Umdenken.

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Die Grünen Rheintal erinnern in einer Medienmitteilung daran, dass mit Strom haushälterisch umzugehen sei: «Wenn wir die Energiewende tatsächlich schaffen wollen, braucht es bei der öffentlichen Hand und bei den privaten Haushalten ein radikales Umdenken. Im Rheintal haben sich sämtliche Gemeinden – indem sie das Label Energiestadt erhalten haben – verpflichtet, mit Energie sorgsam umzugehen.»

Dieses Bestreben steht laut den Grünen in einem Widerspruch zu den Weihnachtsbeleuchtungen, die in den letzten Tagen «wie Pilze aus dem Boden geschossen» seien «und die Nacht zum Tag» machten. Genaue Zahlen, so die Grünen, wie viel Strom im Rheintal für die Weihnachtsbeleuchtungen gebraucht wird, seien nicht erhältlich. Es gebe aber Schätzungen für die Schweiz. Die Agentur für Energieeffizienz habe berechnet, dass für die Weihnachtsbeleuchtungen von Haushalten, Geschäften und öffentlicher Hand 100 Millionen Kilowattstunden Strom gebraucht würden. Hier braucht es aus Sicht der Grünen Rheintal bessere Lösungen: Energiesparende LED-Lampen. LED-Produkte verbrauchten je nach Modell bis zu siebenmal weniger Strom als herkömmliche Lampen. Weiter erinnern die Grünen daran, dass man Strom sparen kann, indem eine Zeitschaltuhr für die Weihnachtsbeleuchtung verwendet wird. Viel Einsparung bringe auch der Verzicht auf grossflächige Beleuchtungsanlagen. Stattdessen lasse sich auch mit kleineren Lichtern Akzente setzen. Eine massvolle LED-Weihnachtsbeleuchtung verbrauche viel weniger Strom. So lasse sich ohne schlechtes Gewissen die festliche Zeit geniessen. (pd/red.)

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