Grosses Interesse an Räderbörse

Widnau. Während der letzten zwei Wochen wurde mit Postern und Ankündigungen in den Tagesszeitungen auf die Räderbörse des gemeinnützigen Frauenvereins aufmerksam gemacht. Am Samstag, 20. März, konnten die Gegenstände von 9 bis 9.30 Uhr angeliefert werden.

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Bild: pd

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Widnau. Während der letzten zwei Wochen wurde mit Postern und Ankündigungen in den Tagesszeitungen auf die Räderbörse des gemeinnützigen Frauenvereins aufmerksam gemacht. Am Samstag, 20. März, konnten die Gegenstände von 9 bis 9.30 Uhr angeliefert werden. Das ausgeräumte Kirchgemeindehaus füllte sich rasch mit Fahrrädern jeder Grösse. Vom Tretrad für die Kleinsten, «Giraffen», Einrad für Risikofreudige bis zum Mountainbike für die erwachsenen Sportler war alles vorhanden.

Daneben Kinderwagen, Inlineskates, Skateboards, Traktoren und auch Zubehör für den sicheren Transport von Kleinkindern.

Alle Gegenstände waren mit Schildern versehen, darauf Nummer des Verkäufers und geforderter Preis. Es braucht einige Organisation, damit am Schluss jedem der richtige Betrag ausbezahlt werden kann.

Pro Anmeldung musste fünf Franken bezahlt werden, egal, wie viele Gegenstände zum Verkauf gebracht wurden, der Verkaufserlös geht voll an die Verkäufer. Spenden wurden gerne entgegengenommen. Bis um 10 Uhr hatten die Helferinnen Zeit, alles übersichtlich auszustellen und ähnliche Geräte nebeneinander zu platzieren, so ist für die Kaufinteressenten das Vergleichen von Zustand und Preis leichter.

Lange vor der Türöffnung drängten sich die Kaufwilligen vor der Türe und suchten sich durch die Glasscheiben der Fenster schon ihren Favoriten aus. Um 10 Uhr strömten die Leute hinein und fuhren meist eine Proberunde auf ihrem Wahlrad. Auch die kleinen Radfahrer konnten mehrere Räder ausprobieren, die Auswahl war sehr gross, so dass die meisten Wünsche erfüllt werden konnten, wenn auch betreffend Farbe ab und zu die Überredungskünste der Eltern nötig waren. Die Kassierin hatte alle Hände voll zu tun und zeigte sich befriedigt über das Kaufinteresse.

Enttäuscht waren höchstens die Verkäuferinnen und Verkäufer, deren Angebot keinen Käufer fand und deshalb ihre Räder wieder abholen mussten. Vielleicht haben sie nächstes Jahr mehr Erfolg. (AB)

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