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Grosse Rochade im Vorstand

An der HV der Altstätter Museumsgesellschaft wurden am Donnerstag vier neue Vorstandsmitglieder gewählt. Der Historiker Meinrad Pichler hielt anschliessend einen Vortrag über Vorarlberg während der Naziherrschaft.
Kurt Latzer
Aktuar und Vize-Präsident Werner Ritter (links) würdigte die Arbeit des scheidenden Präsidenten der Museumsgesellschaft, Thomas Stadler.

Aktuar und Vize-Präsident Werner Ritter (links) würdigte die Arbeit des scheidenden Präsidenten der Museumsgesellschaft, Thomas Stadler.

ALTSTÄTTEN. Für Thomas Stadler war es die letzte Hauptversammlung als Präsident der Museumsgesellschaft Altstätten. Als Custos will er weiterhin tätig sein, gab er am Donnerstag zu verstehen. An sein langjähriges Schaffen zugunsten des Museums und er Altstätter Kultur erinnerte Werner Ritter, Aktuar und Vize-Präsident der Museumsgesellschaft, in einer kurzen Rede. Am 17. Mai 1990 sei Thomas Stadler als Präsident gewählt worden. Im Vorstand der Gesellschaft habe er aber bereits seit 1986 gewirkt.

Vier Neue gewählt

Unter Stadlers Präsidialzeit fiel die Totalrevision der Statuten, die Erweiterung von Sammlungen und der Kauf des Nordflügels der Prestegg, um nur einige zu nennen. Ebenso sehr wie das Engagement Stadlers würdigte Ritter die Arbeit der zurückgetretenen Vorstandsmitglieder Trudy Stieger, Arthur Rist, Werner Kuster und Doris Jenny. «Insgesamt haben sie 83 Jahre für das Museum gearbeitet», betonte Werner Ritter. Neu in den Vorstand gewählt wurden Paul-Josef Hangartner, Fredi Frei, Markus Stieger und Brigitte Schneider, Letztere als Kassierin. Wer das Amt des Präsidenten übernimmt, wird der Vorstand an seiner nächsten Sitzung entscheiden.

Positiver Abschluss

Auch Trudy Stieger stand am Donnerstag zum letzten Mal in offizieller Mission vor den Mitgliedern. Sie präsentierte die Jahresrechnung 2012, mit einer Vermögenszunahme von gut 19 000 Franken. Am 31. Dezember 2012 betrug das Eigenkapital gut 580 000 Franken. Im Jahresbericht hob Thomas Stadler zwei, drei Themen heraus. So zwei Schenkungen, dank derer das Altstätter Museum nun um einige Ölgemälde, Aquarelle, Stiche und Radierungen reicher ist.

Mehr Besucher erwünscht

Als weiteres Highlight im vergangenen Jahr nannte Stadler die Ausstellung «Direkte Aussicht auf das Schlachtfeld». Darin gehe es weniger um den Ausblick auf ein Schlachtfeld, sondern die Darstellung zahlreicher Utensilien des Schauspiels von 1895, mit dem die Schlacht am Stoss nachgestellt wurde. «An der nachgestellten Schlacht beteiligten sich etwa 1400 Erwachsene und 700 Kinder. Gegen 30 000 Zuschauer sollen das Schauspiel mitverfolgt haben», sagte Werner Kuster.

Am 26. Mai sei die Ausstellung letztmals zu sehen. Die Besuche im Museum haben 2012 zugelegt. 2011 wurden 669, im vergangenen Jahr 844 Besucherinnen und Besucher gezählt. «Die Besucherzahl ist sicher steigerungsfähig. Ich wünschte mir, dass mehr Lehrkräfte mit ihren Schülern das Museum besuchen würden», erklärte Thomas Stadler.

Der Vortrag «Nationalsozialismus in Vorarlberg: Opfer-Täter-Gegner» des Historikers Meinrad Pichler aus Vorarlberg (Bild rechts) stiess im Anschluss an die HV der Museumsgesellschaft Altstätten auf sehr grosses Interesse. Im Saal des Alters- und Pflegeheimes Sonnengarten gab es keinen freien Platz mehr. (Bilder: Kurt Latzer)

Der Vortrag «Nationalsozialismus in Vorarlberg: Opfer-Täter-Gegner» des Historikers Meinrad Pichler aus Vorarlberg (Bild rechts) stiess im Anschluss an die HV der Museumsgesellschaft Altstätten auf sehr grosses Interesse. Im Saal des Alters- und Pflegeheimes Sonnengarten gab es keinen freien Platz mehr. (Bilder: Kurt Latzer)

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