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Grosse Mühe, karger Lohn

Mit einem Mittelfeldspieler (Stefan Lukic) im Tor unterlag der FC St. Margrethen dem FC Rüti 1:4 (1:1). Das Heimteam hielt das Spiel lange ausgeglichen.
Gerhard Huber
Juniorentrainer Afet Mevmedoski (links) und Burak Eris kämpften wie ihre St. Margrether Teamkollegen um jeden Ball. (Bild: Ulrike Huber)

Juniorentrainer Afet Mevmedoski (links) und Burak Eris kämpften wie ihre St. Margrether Teamkollegen um jeden Ball. (Bild: Ulrike Huber)

Die Personalnot auf der Rheinau nimmt dramatische Formen an. Sportchef Marc Lütolf und Juniorentrainer Mevmedoski mussten von Trainer Djordje Duvnjak ebenso in die Schlacht gegen Rüti geworfen werden wie Spieler aus der zweiten Mannschaft.

Und im Tor stand mit Stefan Lukic ein Mittelfeldspieler, der erst den zweiten Match seines Lebens als Goalie bestritt. Er machte seine Sache ausgezeichnet, hielt schwierige Bälle und konnte mehrmals die allein auf ihn stürmenden Offensivkünstler der Zürcher Oberländer stoppen.

Die Zweikämpfe bestritten, als ob es kein Morgen gibt

Erwartungsgemäss beherrschte Rüti zunächst das Spiel und ging nach knapp 20 Minuten durch Mittelstürmer Taulant Syla in Führung. Ein prächtig herausgespieltes Tor: Sein Bruder Edison Syla setzte sich auf links durch, flacher Pass in die Mitte und der Torschütze kam noch mit der Fussspitze an den Ball. Von diesem Zeitpunkt an übernahmen aber die Gastgeber das Kommando, rannten und gingen in die Zweikämpfe, als ob es kein Morgen gibt. Rüti verlor vollkommen den spielerischen Faden.

Lohn für die Bemühungen war der mit dem Pausenpfiff erzielte Ausgleich durch den unermüdlichen Rijad Abazi, der bei einem Gegenstoss von Burak Eris bedient wurde und sofort realisierte, dass Rütis Goalie Calendo zu weit vor dem Tor stand.

Die zweite Halbzeit war eine halbe Stunde lang ausgeglichen. Die Duvnjak-Truppe zerriss sich förmlich. Bis zur 75. Minute, als Schiedsrichter Werder zur Überraschung aller nach einem Prellball, bei dem einer der Zürcher zu Boden sank, auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der Penalty wurde durch José Meier sicher zur zu diesem Zeitpunkt nicht verdienten 2:1-Führung der Gäste verwandelt.

In der letzten Viertelstunde kam es knüppeldick für St. Margrethen. Mit der Hoffnung auf Punkte schwanden auch die letzten Kräfte, Rüti konnte nach Herzenslust walten. Was zu zwei weiteren Toren durch Taulant Syla führte. Das 3:1 erzielte er in Stürmermanier mit einem brillanten Abschluss im Strafraum, den 4:1-Endstand durch einen Kunstschuss aus knapp 20 Metern genau ins rechte Kreuzeck. Damit war die angesichts der Leistung bittere und etwas zu hoch ausgefallene Niederlage für das letzte Heldsberger Aufgebot Realität.

2. Liga inter, Gruppe 6

St. Margrethen – Rüti 1:4 (1:1)

Rheinau – 100 Zuschauer – SR: Werder.

Tore: 19. T. Syla 0:1, 45. Abazi 1:1; 75. Meier (Penalty) 1:2, 83. T. Syla 1:3, 90. T. Syla 1:4.

St. Margrethen: Lukic; K. Hajrullahu, Lütolf, Mevmedoski, L. Hajrullahu; Bajramoski (46. Haxhijaj), Cetinkaya, Karahasanovic, Forgia (78. Gür); Eris, Abazi.

Rüti: Calendo; M. D'Alto, Delli Compagni, Küng, Ahmeti; Grimm (55. Edri), F. D'Alto (61. Milano), Meier, E. Syla; Osmani, T. Syla.

Gelbe Karten: 10. Eris (Reklamieren), 34. Marco D 'Alto (Foul); 70. L. Hajrullahu (Foul), 80. Cetinkaya (Foul), 82. Osmani (Reklamieren).

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