Grenzkontrolle: Eine Tonne Fleisch beim Grenzübergang bei Diepoldsau entdeckt

Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) hat im Kanton St.Gallen einen grossen Fall von Fleischschmuggel aufgedeckt. Die Zollkontrolle überprüfte drei serbische Staatsangehörige, die versuchten eine Tonne Fleischwaren und weitere nicht verzollte Lebensmittel über die Grenze in die Schweiz zu schmuggeln.

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Die Eidgenössische Zollverwaltung hat bei einer Kontrolle eine Tonne Fleisch sichergestellt. (Bild: Eidgenössische Zollverwaltung)

Die Eidgenössische Zollverwaltung hat bei einer Kontrolle eine Tonne Fleisch sichergestellt. (Bild: Eidgenössische Zollverwaltung)

(ezv/ibi) Drei serbische Staatsangehörige sind am Freitag über den Grenzübergang Schmitter bei Diepoldsau in die Schweiz eingereist. Sie wurden von Grenzwächtern mobil kontrolliert und dann zum Grenzübergang Au begleitet. Anschliessend hat ein Spezialisten-Team der EZV den Lieferwagen einer eingehenden Kontrolle unterzogen, wie es in einer Mitteilung der Zollverwaltung heisst.

Bei der Kontrolle wurden 978 Kilogramm Fleischwaren und 113 Kilogramm Frischkäse gefunden. Beim Fleisch handelte es sich mehrheitlich um geräuchertes und getrocknetes Rindfleisch. Zudem wurden 15 Liter Spirituosen und 1400 Zigaretten sichergestellt. Das Fahrzeug und die Schmuggelware wurden beschlagnahmt.

Die Fleisch-Schmuggler haben gegen das Lebensmittelrecht verstossen. Für das Fleisch lag weder eine Herkunftsdeklaration noch eine entsprechende Etikettierung vor. Die Personen müssen nun mit einer empfindlichen Geldbusse rechnen.