Gravag-Kalender hellt Novembertage auf

DIEPOLDSAU. Küfas hat den neuen Gravag-Kalender gestaltet – mit heiteren Clowns aus den Neunzigerjahren. Der Künstler holte die längst verkauften Bilder aus Basel, Bern, Altdorf oder Frauenfeld zurück, um sie für den Gravag-Kalender fotografieren zu lassen.

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Farbig und heiter sollen die Gravag-Kalender sein: Küfas bürgt dafür. (Bild: pd)

Farbig und heiter sollen die Gravag-Kalender sein: Küfas bürgt dafür. (Bild: pd)

Der Diepoldsauer Künstler malt längst keine Clowns mehr – beim Juli-Blatt des Gravag-Kalenders machte Küfas eine Ausnahme. Auf den übrigen Monatsblättern sind seine Aquarell-Clowns aus den Neunzigerjahren zu sehen.

Ausgewählte Zitate

«Alles muss man selber machen, sogar das Lachen», sagt der rothaarige März-Clown auf dem Kalenderblatt. Während der Juni-Clown einen verschmitzten Seitenblick wagt, breitet sich auf dem staunenden Herbst-Clown der Novembernebel aus. «Friede fängt mit einem Lächeln an», heisst es dort und plötzlich tut man es ihm gleich. Novembertage müssen nicht düster sein. Sind sie es doch, hilft ein Blick in den neuen Gravag-Kalender. «Mit den ausgewählten Zitaten lässt es sich einen Monat lang gut leben», sagt Küfas. Und: «Ein Clown kann sich alles leisten; er darf alles sagen.» Auch dies: «An dem Punkt, wo der Spass aufhört, beginnt der Humor.»

Heiterkeit gehört zum Konzept

Die Heiterkeit ist Teil des Kalenderkonzepts. Fröhlich, farbig und ausdrucksstark sollen die Monatsblätter sein. Auch die Abwechslung ist Programm. Die Techniken und Motive wechseln jedes Jahr. «Die Künstlerinnen und Künstler der Kalender 2017 bis 2019 sind schon längst am Malen», erzählt Küfas, der die Kunstschaffenden auswählt. Seit er vor acht Jahren seinen ersten Gravag-Kalender gestaltet hat, organisiert er alles: von den Bildern über die Fotografie bis hin zum Druck.

Der Kalender, der in den nächsten Tagen bei den Gravag-Geschäftskunden eintrifft, soll die Menschen ansprechen und fröhlich stimmen.

Darin sind sich Künstler Küfas und Gravag-Geschäftsleiter Roger Schneider einig.

Seine künstlerische Tätigkeit startete der gelernte Maschinenzeichner mit Aquarellen: Er malte Landschaften und Menschen, die Farben flossen ineinander, zufällige Farbkaskaden prägten die Bilder. Heute plaziert er seine Acrylfarben gezielt. Mit Fremdelementen formt er seine Bilder zu Reliefs und Collagen. Küfas' gegenständliche Malerei ist von abstrakten Stimmungsbildern abgelöst worden. Bis April 2016 sind seine aktuellen Acrylbilder im Hotel Heiden ausgestellt, ab Mai 2016 sind neue Bilder im Hotel Belvédère in Scuol zu sehen. In diesen und weiteren Hotels erteilt er auch Malkurse, die stets ausgebucht sind.

Der gesellige Diepoldsauer geniesst die Begegnungen, die in diesen Kursen entstehen, und er pflegt die Kontakte auch darüber hinaus. (pd)