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Grabhers: Ein Leben für die Dose

Mit 180 Gästen und Feuerwerk feierte die Grabher Indosa AG gestern ihr 75-Jahr-Jubiläum. Und schaute auf eine bewegte Geschichte zurück: Vom Ein-Mann-Unternehmen wurde die Dosen-Spezialistin zum internationalen Konzern.
Samuel Tanner
Der Patron: Werner Grabher.

Der Patron: Werner Grabher.

AU. Das grösste Geschenk zum 75. Geburtstag der Grabher Indosa AG machten sich die Inhaber gleich selbst. Nach einem Jahr Bauzeit konnten die Grabhers gestern eine neue Fabrikhalle und ein eigenes Technologie-Zentrum eröffnen.

Und in eben diesen Hallen fand das Fest zum Jubiläum statt – 180 Gratulanten kamen. Aus Amerika, aus Indien, aus dem Rheintal. Vertreter, Lieferanten und Freunde.

Die Nachbarin, ebenfalls eingeladen, sagte bei Lachs und Crevetten: «Wo jetzt die neue Halle steht, wuchsen 1959, als ich hierher zog, noch Bäume. Wahnsinnig, wie die Firma sich entwickelt hat!»

Tatsächlich, die Grabher Indosa AG schaut auf eine bewegte Geschichte zurück: Anno 1936 gründete Hermann Grabher sen. das Unternehmen – als Ein-Mann-Betrieb. Das Startkapital: Einige hundert Franken. Nach dem Zweiten Weltkrieg stiessen dann seine Söhne hinzu. Allen voran Werner, der jetzige Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident. Die Auer Firma spezialisierte sich bald darauf, den einzelnen Kunden zugeschnittene Verschliessmaschinen für Dosen zu verkaufen. Und startete durch. «In den 70er- und 80er-Jahren konnte ich einen Award nach dem andern entgegen nehmen», erinnert sich Werner Grabher. Und heute, sagt der Patron der Dosen-Spezialistin, ist Indosa an fast jeder Dose auf der Welt in irgend einer Form beteiligt. «Sogar bei Dosen in einem Lebensmittelgeschäft in Nepal.» Das Auer Unternehmen ist vom Ein-Mann-Betrieb zum weltweit tätigen Konzern geworden – fünfzig Mitarbeiter in Au und zusätzliche Vertreter rund um den Globus zeugen von dieser Entwicklung. «Wir sind stolz auf Indosa!», sagte Gerda Weder, die Vertreterin des Auer Gemeinderats, gestern.

Noch stolzer war nur der Inhaber, Werner Grabher. Vor den Festivitäten präsentierte er seine grosse Familie. «Die Grabherrlichen», wie er sie nennt. Alle sind sie mit der Firma verflochten. Für das Fest verantwortlich war beispielsweise Michael Grabher, ein Vertreter der dritten Generation.

Und wer den jungen Grabhers gestern beim Fest zum Jubiläum, bei den Zaubertricks des Illusionskünstlers «Retonio» und beim Feuerwerk zusah, der merkte: Sie sind ebenfalls bereit, ihr Leben für die Dose zu leben. Wie ihre Väter.

Die Gäste: 180 Gratulantinnen und Gratulanten kamen zum 75. Geburtstag der Grabher Indosa AG. (Bilder: Samuel Tanner)

Die Gäste: 180 Gratulantinnen und Gratulanten kamen zum 75. Geburtstag der Grabher Indosa AG. (Bilder: Samuel Tanner)

Beim Apéro: Thomas König und Sonay Grabher.

Beim Apéro: Thomas König und Sonay Grabher.

Diskutierten: Borut Gracej (links) und Patrik Bryner.

Diskutierten: Borut Gracej (links) und Patrik Bryner.

Im Gespräch: (v.l.) Peter Kaiser, Simone Zimmermann und Guido Stadler.

Im Gespräch: (v.l.) Peter Kaiser, Simone Zimmermann und Guido Stadler.

Der Architekt: Jörg Fankhauser (rechts).

Der Architekt: Jörg Fankhauser (rechts).

Im neuen Gebäude: (v.l.) Urs Spaltenstein, Ruedi Michel und Sonja Keist.

Im neuen Gebäude: (v.l.) Urs Spaltenstein, Ruedi Michel und Sonja Keist.

3. Generation: Michael Grabher.

3. Generation: Michael Grabher.

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