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GOTTESDIENSTE ZUM WELTGEBETSTAG DER FRAUENGOTTESDIENSTE ZUM WELTGEBETSTAG DER FRAUEN: Frauen beten für Surinamerinnen

Am ersten Freitag im März sind Frauen auf der ganzen Welt aufgerufen, für das gleiche Anliegen zu beten: Den Schutz der Umwelt. Mit Spenden sollen ausserdem Frauenprojekte in Surinam gefördert werden.
Monika von der Linden
Das Titelbild des Liturgieheftes zum Weltgebetstag der Frauen mahnt dazu, die Umwelt zu schützen. (Bild: pd)

Das Titelbild des Liturgieheftes zum Weltgebetstag der Frauen mahnt dazu, die Umwelt zu schützen. (Bild: pd)

Monika von der Linden

Surinam ist ein Land im Nordosten Südamerikas. Es liegt zwischen Guyana und Französisch- Guayana, im Süden grenzt es an Brasilien. Die Amtssprache in Surinam ist Niederländisch, sie geht auf die niederländische Kolonialzeit zurück. Bis die Sklaverei im Jahr 1863 offiziell abgeschafft wurde, arbeiteten auf den Plantagen der Kolonialherren Sklavinnen und Sklaven aus Afrika. Danach wurden Kontaktarbeiter und -arbeiterinnen aus anderen Kolonien (zum Beispiel Indien, Indonesien und China) angesiedelt. Seit 1975 ist Surinam unabhängig. Das Land pflegt aber weiter enge Beziehungen zu den Niederlanden.

Die Historie erklärt die kulturell gemischte Zusammensetzung der Bevölkerung. Menschen mit unterschiedlichen Religionen (Winti-Kult, Hinduismus, Islam, Judentum und Christentum) leben friedlich nebeneinander.

Christinnen aus Surinam haben die Texte zusammengestellt für die Liturgie des Weltgebetstages der Frauen, der unter dem Thema «Gottes Schöpfung ist sehr gut» steht. Die Texte sind Grundlage der Gottesdienste, die auf der ganzen Welt am 2. März gefeiert werden.

Die surinamischen Frauen beziehen sich auf die biblische Schöpfungsgeschichte im ersten Kapitel des Buches Genesis (1. Mose). «A heri grontapu di Gado meki bun doro, dòro» ist ein Ausspruch aus der surinamischen Umgangssprache (Sranan-Tongo). Damit mahnen die Frauen, die Umwelt zu schützen und sprechen konkrete Probleme an, die ihre Lebensgrundlagen bedrohen. Das sind zum Beispiel die Abfallentsorgung, der illegale Abbau von Gold und Bauxit ­sowie der verantwortungslose Holzschlag.

Füreinander beten und Projekte unterstützen

Der Weltgebetstag fällt in diesem Jahr auf den 2. März. Manche Liturgiegruppen in der Region laden an einem anderen Tag zum Gottesdienst ein (siehe Kasten). Die Rheintaler Frauen bereiten die Feiern vor und stützen sich dabei auf Vorlagen der surinamischen Christinnen. Die hiesigen Liturgiegruppen laden zum gemeinsamen Gebet ein, vermitteln Informationen zum Schwerpunktland und berichten von Problemen, die Frauen dort täglich bewältigen müssen. Mancherorts schliesst sich der Andacht ein geselliges Beisammensein an.

Zum Weltgebetstag gehört auch, dass sich die Frauen hierzulande nicht nur im Gebet mit jenen in Surinam solidarisieren, sondern auch Förderprojekte mit Spenden unterstützen: In einem Näh- und Stickereiprojekt in der Hauptstadt Paramaribo werden fünfzig junge Frauen ausgebildet. Das Handwerk befähigt sie, einen gut bezahlten Job zu finden. Ausserdem können sie ihr Wissen an andere Mädchen weitergeben. Weiter wird die Frauen­taxi-Kooperative unterstützt, damit sie ihren Fuhrpark erweitern kann. Die gelben Taxis sind für den Transport von Frauen bestimmt und werden von speziell geschulten Frauen gesteuert. In diesem Projekt erhalten die einen Frauen einen Lohn, die anderen ein erhöhtes Sicherheitsgefühl.

www.wgt.ch

Der Weltgebetstag wird rund um den Globus am ersten Freitag im März gefeiert. Manche Liturgiegruppen weichen von dem Datum ab. Hier die Termine in der Region, die der Redaktion vorliegen. Teilweise werden die Gottesdienste regional organisiert, in diesen Fällen wird nur der Veranstaltungsort genannt.

Sonntag, 18. Februar: Altstätten: 9.30 Uhr, evangelische Kirche

Donnerstag, 1. März: Widnau: 19 Uhr, Jakobihus

Freitag, 2. März: Heiden: 10 und 19 Uhr, evangelische Kirche; Altstätten: 19 Uhr, Pfarreiheim; Lüchingen: 8.45 Uhr, Kirche; Au: 19 Uhr, Pfarreiheim; Diepoldsau: 19 Uhr, evangelische Kirche; Sennwald: 19.30 Uhr, evange­lische Kirche; St. Margrethen: 20 Uhr, Vikariat

Samstag, 3. März: Kriessern: 17 Uhr, Kirche; Montlingen: 19 Uhr, Kirche

Sonntag, 4. März: Eichenwies: 10 Uhr, Kirche

Samstag, 10. März: Freienbach: 19.30 Uhr, Kapelle. (vdl)

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