Goldach im Stil des Leaders

Der FC St. Margrethen verliert zu Hause gegen einen äusserst effizienten FC Goldach mit 1:3 (0:3).

Roberto De Nardin
Merken
Drucken
Teilen

Fussball. Aus drei Torschüssen erzielten die Gäste in der ersten Halbzeit ebenso viele Tore; bei dieser Effizient erstaunt es nicht, dass die Mannschaft von Andy Giger in der 3. Liga von der Tabellenspitze grüsst.

Früh in Rückstand geraten

Dabei startete St. Margrethen energisch ins Spiel und zeigte keine Angst vor dem Gegner. Die Spieler von Trainer Nino Vrenezi kombinierte sehr gut miteinander, nur der Abschluss liess zu wünschen übrig.

Doch Goldach ging mit dem ersten Torschuss nach sieben Minuten: Ein Freistoss der Gäste ging an Freund und Feind vorbei und landete schliesslich genau auf dem Fuss von Lleshi, der ohne Zögern in die lange Ecke einschoss. Der FC St. Margrethen spielte unverdrossen weiter nach vorne liess vom Spielverlauf nicht beirren. Zuerst war es der junge Stürmer Hajrullahu, der seinen Schuss knapp am Torpfosten vorbei setzte.

Wenig später, nach einer schönen Kombination über mehrere Stationen kam Gashi zum Abschluss, doch auch dessen Schuss ging knapp am Tor vorbei.

Wie man die Torchancen verwertet, machte in der 28. und der 33. Minute wieder Goldach mustergültig vor: Aus den Torschüssen zwei und drei resultierten weitere Treffer für die Gäste.

Torhüter Yilmaz konnte den ersten Torschuss noch abwehren, doch der Ball gelangte zum freistehenden Hanselmann, der mit einem platzierten Schuss das 2:0 erzielte. Fünf Minuten später war es wieder Hanselmann, der sich wie ein Slalomfahrer durch die St. Margrether Hintermannschaft schlängelte, zum krönenden Abschluss auch noch den Torhüter umspielte und den Ball zum dritten Tor der Gäste einschob.

Danach war das Spiel für die Gastgeber gelaufen, mit diesem klaren Resultat gingen die Teams in die Pause.

Heimteam gibt sich nicht auf

Den Spielern von Vrenezi kann man nicht den Vorwurf machen, sie hätten sich aufgegeben Immer wieder kämpften sie um jeden Ball. Doch Goldach kontrollierte nun das Geschehen, wie es einem Leader gebührt.

Ebenfalls souveräne war die Leistung von Schiedsrichter Alfred Rechsteiner, was die gute Disziplin auf dem Platz zeigte.

In der Schlussphase des Spiel kam St. Margrethen noch zu Tormöglichkeiten. Als Flamur Maliqi in der 82. Minute einen schönen Pass annahm und Schlussmann Guetg mit einem satten Schuss bezwang, war es allerdings zu spät, um dem Spiel eine Wendung zu geben.

Allerdings hätte Gashi das Spiel doch noch spannend machen können, aber zweimal scheiterte er in den letzten Minuten mit seinen Abschlussversuchen.