Goldach gewinnt Turnier

Der FC Goldach gewinnt das 2./3.-Liga-Turnier in der Kugelwishalle vor St. Margrethen und St. Otmar.

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Unglaublich: Dieser Ball (Staad – Arbon, 1:0) ging nicht ins Tor. (Bild: Mäx Hasler)

Unglaublich: Dieser Ball (Staad – Arbon, 1:0) ging nicht ins Tor. (Bild: Mäx Hasler)

FUSSBALL. Wenn man das Teilnehmerfeld des Rheinecker Hallenturniers anschaut, macht man unweigerlich die Feststellung, dass im Rheintal die Fussballclubs Lichterlöschen haben: Von den acht beteiligten Mannschaften kam mit Sieger Goldach, St. Otmar, Arbon und Wil nämlich die Hälfte nicht aus der Region.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass kein Rheintaler siegte: Goldach qualifizierte sich mit vier Punkten aus den Gruppenspielen nur dank der besseren Tordifferenz vor Rheineck als Gruppenzweiter für die Finalrunde. In dieser drehten die Bodensee-Kicker aber auf und siegten gegen Wil, das in den Gruppenspielen den besten Eindruck machte, 2:0 und gegen St. Margrethen mit 4:1. Die Metzler-Elf machte eine Berg-und-Tal-Fahrt: Nach den 3:1- und 4:0-Siegen gegen Staad und Heiden wurden die Rheinauer im Spiel um den Gruppensieg von Wil mit einer 1:5-Niederlage richtiggehend vorgeführt.

St. Margrethen konnte sich mit einem 6:0-Sieg gegen den anderen Gruppensieger St. Otmar für die vergangene Pleite aber wieder rehabilitieren. Im Endspiel ging St. Margrethen wieder auf Talfahrt: Die Metzler-Elf wurde von den Goldachern, die ihnen schon in der Meisterschaft mit dem 3:0 auf der Rheinau alle drei Punkte gestohlen hatten, mit 1:4 auf den Ehrenplatz verwiesen.

Wil konnte nicht mehr zusetzen und beendete das Turnier mit einem 0:2 gegen Goldach und einem 0:3 gegen St. Otmar auf dem vierten Rang. Gastgeber Rheineck setzte sich gegen Heiden mit 4:1durch und gegen Staad mit 2:1 (5. Rang). Arbon, St. Otmar und Viertligist Heiden – das leer ausging – belegten die restlichen Ränge des für heuer letzten Turniers in der Kugelwishalle. Weiter geht es am Wochenende vom 25. bis 27. Januar mit dem Seniorenturnier und den Juniorenwettkämpfen. (mäx)

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