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Gold für die Seriensiegerinnen

Jolanda Neff (Elite) und Vera Schmid (U17) werden überlegen Schweizer Meisterinnen. Dank Rennglück gewinnt Jürg Graf (Ü30) eine Medaille. Die übrigen Rheintaler Trümpfe stechen nicht – ein Trio landet auf dem vierten Platz.
Yves Solenthaler, Andermatt

Jolanda Neff ist erst 25-jährig und hat schon neun Goldmedaillen an Schweizer Meisterschaften im olympischen Cross Country gewonnen: Einer in der U17, je zwei in der U19 und der U23 sowie inzwischen vier in der Elite.

In Andermatt demonstrierte die Weltmeisterin aus Thal ihre Überlegenheit. Sie distanzierte die überraschende Toggenburgerin Ramona Forchini um 2:37 Minuten. Die Urner Lokalmatadorin Linda Indergand, die zu Beginn erfolglos Neffs Tempo zu halten versuchte, gewann Bronze.

Talente wachsen in Neffs Schatten heran

Neffs härteste nationale Konkurrentin dieses Jahres fuhr im U23-Rennen: Alessandra Keller gewann das Rennen der Espoires nach einem packenden Duell mit Sina Frei. Im Schatten von Jolanda Neff wachsen zwei Fahrerinnen mit sehr guten Aussichten heran. Ein «Rising Star» ist auch Vera Schmid aus Marbach. Die 16-Jährige hat alle fünf bisherigen Rennen des Swiss Cups und ihre vier letzten Schweizer U17-Meisterschaften gewonnen. Den zweiten Titel im Cross Country in Folge gewann sie überlegen, am nächsten Wochenende strebt Schmid die Verteidigung ihres Strassenmeistertitels an.

In Andermatt kam Schmid als Letzte ins Ziel – sie musste wegen eines fragwürdigen Reglements eine Runde mehr fahren als alle anderen: Sobald das Rennen der gleichaltrigen Buben beendet ist, dürfen keine weiteren Mädchen eine Runde in Angriff nehmen. Doch auch so reichte es zum Sieg.

Leder für Blöchlinger, Klaiber und Thür

Für Ronja Blöchlinger aus Heiden dauerte das U19-Rennen zu lange: Sie lag klar in Führung, dreimal sprang ihr aber im Aufstieg die Kette raus. So fiel sie zurück, zuerst auf den dritten, im Ziel auf den fünften Rang. Und somit auch noch einen Platz hinter Giara Klaiber aus Altstätten, die ein konstant gutes Rennen fuhr, das fast mit einer Medaille belohnt worden wäre.

Ronjas älterer Bruder, Noah Blöchlinger, beklagte ebenfalls Rennpech: Der U23-Pilot fuhr nur wenige Sekunden hinter Bronzegewinner Albin Vital durchs Ziel. Den Reigen der vierten Plätze vervollständigt der Bernecker U19-Junior Stiven Thür. Er war im Duell mit Luca Schätti vom Bronzeplatz verdrängt worden.

Bronze für Graf, Litscher nur Achter

Diese Medaille gab es dagegen für Jürg Graf. In der Kategorie Ü30 lag er auf dem vierten Platz, ein Defekt eines vor Graf liegenden Konkurrenten ermöglichte ihm aber die Vorfahrt auf den dritten Platz.

Elite-Fahrer Thomas Litscher muss weiter um die WM-Selektion bangen. Mit dem achten Platz in Andermatt lieferte der Thaler jedenfalls keine Argumente. Er gehörte in den ersten zwei Runden zur Spitzengruppe.

Nach Nino Schurters Rückfall (Kettenriss) zog Florian Vogel vorne das Tempo an. Litscher konnte wie auf Dauer alle anderen Mathias Flückiger nicht folgen. Flückiger setzte sich dann im Sprint gegen Vogel durch, Dritter wurde Andri Frischknecht vor dem heranbrausenden Teamkollegen Schurter, der Vierter wurde. Für Thomas Litscher blieb der achte Platz.

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