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Gold bleibt weiterhin attraktiv

Auch wenn Gold in jüngster Zeit deutlich unter Druck geraten ist, bleibt das Edelmetall weiterhin interessant. Obwohl Gold unter den zugenommenen Zinserwartungen leidet, kann es trotz steigender Zinsen attraktiv sein.

Auch wenn Gold in jüngster Zeit deutlich unter Druck geraten ist, bleibt das Edelmetall weiterhin interessant. Obwohl Gold unter den zugenommenen Zinserwartungen leidet, kann es trotz steigender Zinsen attraktiv sein.

Gold ist deutlich unter Druck geraten und musste zu Monatsbeginn eine schmerzhafte Korrektur hinnehmen. Die wieder robuster ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA haben die Erwartungen eines nächsten Zinsschritts der Fed ansteigen lassen. Dies liess den Preis des Goldes einbrechen. Im Falle einer tatsächlichen Zinserhöhung muss das gelbe Metall einen relativen Attraktivitätsverlust hinnehmen. Denn eine Goldanlage bietet ausser dem Preisverlauf kein weiteres Renditepotenzial, sodass es im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen nicht von einem steigenden Zinsniveau profitiert. Zudem gehen höhere US-Zinsen in der Regel mit einem stärkeren US-Dollar einher, was sich ebenfalls belastend für Gold auswirkt.

Gold leidet unter Zinserwartung

Trotz dieser offensichtlichen Korrelation des Goldpreises mit den Zinserwartungen rät die Raiffeisenbank davon ab, Gold in diesem Umfeld als Beimischung zu einem breit diversifizierten Portfolio zu meiden. Im Gegenteil – Raiffeisen ist der Meinung, dass das aktuelle Preisniveau gute Gelegenheiten für einen schrittweisen Ausbau der Goldquote bietet. Denn es wird nach wie vor erwartet, dass die Fed vorerst weiter zaudern wird und den nächsten – eigentlich längst überfälligen – Schritt in Richtung Zinsnormalisierung in das nächste Jahr verschieben dürfte.

Es stimmt zwar, dass Gold in Zeiten anziehender Zinsen grundsätzlich eine weniger positive Preisentwicklung zeigt als in Phasen eines sinkenden Zinsniveaus. Jedoch ist festzustellen, dass die stärkste Goldperformance (April 2004 bis Juli 2006) bei steigenden Zinsen zu verzeichnen war, während gleichzeitig der stärkste Preisverlust des gelben Metalls (April 1989 bis September 1992) mit fallenden Zinsen zusammenfiel.

Auch bei steigenden Zinsen attraktiv

Damit wird deutlich, dass der Goldpreis alleine mit dem Zinsniveau und dem US-Dollar-Kurs nicht hinreichend zu erklären ist. Ebenso üben Angebot und Nachfrage, Vermögenseffekte, Inflation oder Unruheherde auf die Finanzmärkte einen Einfluss auf den Goldpreis aus.

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