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Glocken gaben erneut zu reden

Finanzen oder Bauvorhaben gaben an der Vorversammlung von Evangelisch Diepoldsau-Widnau-Kriessern nicht viel zu diskutieren. Dagegen erfolgten zahlreiche Voten über den Streit um das Glockengeläut der Diepoldsauer Kirche (siehe diese Zeitung vom 6. und 17. November 2015).

Finanzen oder Bauvorhaben gaben an der Vorversammlung von Evangelisch Diepoldsau-Widnau-Kriessern nicht viel zu diskutieren. Dagegen erfolgten zahlreiche Voten über den Streit um das Glockengeläut der Diepoldsauer Kirche (siehe diese Zeitung vom 6. und 17. November 2015).

Käthi Witschi informierte über die Massnahmen, die man nun intensiv verfolgt: Nach Ansicht von Fachleuten kann durch die veränderte Ausrichtung der Lamellen am Kirchturm die Schallausbreitung geändert werden. Die Arbeiten sind bereits im Gang, die Frage der Finanzierung werde ebenfalls zurzeit geklärt.

Als Antwort auf die mehrfach geäusserte Ansicht, wenn man nachgebe, löse man eine Lawine weiterer Einsprüche aus, meinte Witschi, man wolle eine intelligente Lösung suchen, um die Lärmvorschriften einzuhalten, ohne auf die Läute-Tradition zu verzichten.

Eine positive Mitteilung fügte die Präsidentin an: Einer der Einsprecher habe sofort 5000 Franken an die Finanzierung der Schallschutzmassnahmen gesprochen. (S)

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