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Für Brückensanierung: Stück des Rheinbähnli-Gleises muss weg

In den nächsten Tagen beginnen die Vorarbeiten für die Sanierung der Grenzbrücke zwischen Kriessern und Mäder. Neben der Panzersperre auf der Brücke muss auch ein Stück Gleis des Rheinbähnli weichen.
Kurt Latzer
Weil das Gleis des Rheinbähnli beim Kriessner Zoll über die Strasse führt, muss es weichen. (Bild: Kurt Latzer)

Weil das Gleis des Rheinbähnli beim Kriessner Zoll über die Strasse führt, muss es weichen. (Bild: Kurt Latzer)

Die Bähnlibrücke im Kriessner Rheinvorland ist schon seit Jahren verschwunden. Nur die Stützen und ein Brückenteil auf Vorarlberger Seite erinnern an die Werkbahnverbindung zum Kadelberg in Koblach. Auf dem Rheindamm in Kriessern endet das Gleis auf der Strasse beim Zollamt. Weil die Rhein überspannende Brücke saniert und der Zollplatz Kriessern neu asphaltiert wird, muss einmal mehr ein Stück des Rheinbähnli-Gleises weg. Auch die Fundamente für die Panzersperren auf der Brücke werden demontiert.

Brücke ist vier Monate gesperrt

Wie die Staatskanzlei St. Gallen kürzlich mitteilte, beginnen die Vorarbeiten für die Brückensanierung Mitte April und dauern bis Mitte Mai. In dieser Zeit müsse man nicht mit Verkehrsbehinderungen rechnen, allenfalls während der Nacht. Anders sieht es ab Sommer aus: Während der Hauptarbeiten zwischen dem 11. Juni und 11. Oktober ist die Brücke für den motorisierten Verkehr gesperrt. Fussgänger und Velofahrer können die Brücke auf dem provisorischen Arbeitsgerüst überqueren. Keine Sperren sind bei den Arbeiten am Unterbau der Brücke vorgesehen, die von Oktober bis April 2020 eingeplant sind.

Verkehrsdienst und Lastwagen-Standplätze

Die Brückensanierung kostet 7,44 Mio. Franken. 4,57 Mio. muss der Kanton St. Gallen berappen, 4,57 Mio. Franken das Land Vorarlberg und 300000 Franken die Gemeinde Oberriet. «Wie an anderen Staatsstrassen müssen wir einen Anteil an Trottoirs leisten», sagt Rolf Huber, Gemeindepräsident Oberriet.

Um die Auswirkungen auf den Grenzverkehr so gering wie möglich zu halten, sind umfangreiche Massnahmen geplant. Beim Grenzübergang Diepolds-au – Hohenems wird ein Verkehrsdienst eingesetzt, in Richtung Schweiz entstehen in Ho- henems zusätzliche Standplätze für Lastwagen, die Linksabbiegespur dient als Durchfahrt. Ein Verkehrsdienst ist auch beim Grenzübergang Oberriet – Meiningen vorgesehen, ebenfalls beidseits. Zusätzlich gelten während der Brücksperre in Oberriet längere Öffnungszeiten, von 7.30 bis 17 Uhr. Der Handelsverkehr von Wolfurt wird über Lusten-au – Au sowie Höchst – St. Margrethen umgeleitet.

Zollamt-Verlegung noch nicht fix

Die Sammelmeldungen sowie Ein- und Ausfuhrveranlagungen werden auf Meiningen – Oberriet umgeleitet. Der internationale Transit rollt über Lustenau – Au und Höchst – St. Margrethen. Internationale Ein- und Ausfuhren, die vor der Brückensperre den Grenzübergang Kriessern – Mäder benützen, können während der Sperre den Übergang Diepoldsau – Hohenems nutzen. Ob während der Bauzeit das Schweizer Zollamt nach Mäder verlegt wird, steht nach wie vor noch nicht fest.

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