Rebstein/Marbach
«Jedes Objekt kann an das Netz angeschlossen werden»: Glasfasern in luftiger Höhe installiert

Normalerweise erfolgt der Ausbau des Glasfasernetzes unterirdisch. Es geht aber auch anders.

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Obwohl die Glasfasern bei unsachgemässer Behandlung leicht brechen können, werden sie auch über Freileitungen geführt. «Die Erschliessung via Freileitung ist eher die Ausnahme», weiss der Netzelektriker Sandro Städler von der Elektro Kolb AG in Oberriet. Er verlegt erstmals ein Freileitungskabel für Glasfasern. Um die nötige Stabilität zu erreichen, ist das UV-beständige Freileitungsrohr mit einem Stahlseil verbunden.

Arbeitsplatz mit fantastischer Aussicht

Die Glasfasern sind beim Aufhängen des Freileitungsrohrs noch nicht im Rohr, sondern werden erst nachträglich wie bei unterirdisch verlegten Rohren mit Luftdruck eingeblasen. Dadurch können alle Haushalte in den Gemeinden Rebstein und Marbach vom Anschluss profitieren. Projektleiter Thomas Stauffer von der Ingenieurteam AG in Rebstein versichert: «Jedes Objekt kann an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Wichtig ist eine gute Planung.» Freuen über den schnellen und sicheren Anschluss an das Datennetz können sich nicht nur der Rii-Seez-Net-Kunde, sondern auch die beiden Netzelektriker Sandro Städler und David Weder. Der Bau der Freileitung brachte ihnen eine Abwechslung in den Arbeitsalltag und bescherte ihnen eine herrliche Aussicht aufs Rheintal. (red)