Gewehr, Granaten und langer Atem

Beim Schützenhaus fand der 39. Diepoldsauer Sommer-Dreikampf mit den Disziplinen Schiessen, Handgranatenwerfen und Geländelauf statt.

Gerhard Huber
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Beim Geländelauf kam es nicht nur auf den Start an, wichtiger war ein langer Atem. (Bild: Bilder: Ulrike Huber)
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Nicht jede Wurftechnik sah so dynamisch aus.

Beim Geländelauf kam es nicht nur auf den Start an, wichtiger war ein langer Atem. (Bild: Bilder: Ulrike Huber)

Wer diesen Dreikampf noch nicht gekannt hat und nichts ahnend beim Schützenhaus vorbeispazierte, rieb sich verdutzt die Augen. Denn da wurde tatsächlich mit Handgranaten geworfen – die freilich nicht zündeten.

Diese Übung, nämlich der Handgranatenzielwurf, war eine der Disziplinen des schon zum 39. Mal durchgeführten Diepolds­auer Sommer-Dreikampfs. Früher von der Grenzwacht als Obligatorium organisiert, betätigen sich schon seit vielen Jahren die Rhybuebe als Veranstalter dieses militärischen Sportanlasses.

Gelungene Veranstaltung mit vielen Teilnehmern

Die weiteren Disziplinen waren das 300-m-Schiessen mit dem Sturmgewehr und ein Lauf über 4,9 Kilometer. Eine Distanz, die schon einen langen Atem erfordert. Jonny Zäch, Obmann der Rhybueba, kann auf eine gelungene Veranstaltung verweisen: «Wir hatten 255 Teilnehmer aller Altersstufen und 36 Gruppen und Staffeln.»

Denn die Wettkämpfe wurden nicht nur im Einzelmodus ausgetragen, es gab zusätzlich Gruppenwettbewerbe im Zwei- oder Dreikampf sowie die immer beliebter werdenden Staffeln.

In der Ostschweiz gibt es jährlich vier Veranstaltungen für diese Art des Dreikampfs. Aus dem Gesamtergebnis ergibt sich dann die Rangierung für die Ostschweizer Meisterschaft. Kein Wunder, dass sich die Athleten auf der Rheininsel nicht nur aus der engeren Umgebung, sondern aus der ganzen Ostschweiz sowie aus dem Raum Zürich und sogar aus Basel rekrutierten.

Tagessieger im Einzelwettkampf wurde Felix Schenk aus Wigoltingen, der in der Kategorie M50 gestartet war. Den Gruppenvergleich im Dreikampf entschieden standesgemäss die Herren von Rhybueba I mit Jonny Zäch, Thomas Krähenbühl und Hanspeter Schlittler für sich. Im Zweikampf reüssierten die Rhybueba II mit Ueli Oehy, Bruno Fritsche und Urs Spirig. Die Dreikampf-Staffel ging an die «Pihamola», die pickelharten Montagsläufer, in der Besetzung Heini Sieber, Kuno Kobelt und Michael Treier. Die Zweikampf-Staffel gewann das Frauen-Team Miriam Steiger/Nadja Wüst.

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www.rheintaler.ch

Resultate: www.dreikampf.ch