Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Gewalt ist hier kein Thema

Laut Vorarlberger Medien nehmen Aggressionen in Spitälern gegen Ärzte und Pflegepersonal zu. Anders ist das in der Spitalregion Rheintal-Werdenberg-Sarganserland.
Kurt Latzer
Gemäss dem Leiter Pflege im Spital Altstätten sind keine Fälle von Aggressionen gegen Ärzte und Pflegepersonal bekannt. Das Problem sei auf dem Land weniger gross als in Städten. (Bild: depositphoto/VitalikRadko)

Gemäss dem Leiter Pflege im Spital Altstätten sind keine Fälle von Aggressionen gegen Ärzte und Pflegepersonal bekannt. Das Problem sei auf dem Land weniger gross als in Städten. (Bild: depositphoto/VitalikRadko)

Gewalt in Spitälern wird ennet des Rheins immer mehr zum Problem. «Aggressiv werden die Leute meist, wenn sie längere Zeit warten müssten. Aber auch Betrunkene und Drogenkonsumenten würden immer wieder Probleme machen, berichten Pfleger und Ärzte», ist in Vorarlberger Medien zu lesen. Nicht nur die verbalen Aggressionen nehmen den Berichten zufolge zu, sondern auch körperliche Gewalt gegen Ärzte und Pflegepersonal sowie Sachbeschädigungen. Damit Ärzte und Spitalpersonal lernen, wie man mit gewaltbereiten Personen umgeht, bietet die Krankenhausgesellschaft Schulungen an.

Landspitäler weniger betroffen

Gibt es den Trend hin zur Gewalt auch im Spital Altstätten? «Im Gegensatz zu städtischen Spitälern und insbesondere den Notfallstationen der grossen Unikliniken, wo dies ein grosses Thema ist, stellen wir keinen Trend fest. Aktuell ist bei uns in der letzten Zeit in den Spitälern der Spitalregion kein Fall bekannt», sagt Marc Tischhauser, Leitung Pflege im Spital Altstätten. Das Kantonsspital St. Gallen sei mit dem Thema auf der Notfallstation eher konfrontiert und setze sich mit Aggressionen und Gewalt auseinander.

Auch hier wird Fortbildung angeboten

Und wenn doch was passiert? Tischhauser: «Wie die Spitäler im Nachbarland haben wir ebenfalls engen Kontakt zur Polizei, die im Notfall sehr schnell vor Ort ist. Zum Glück müssen wir selten davon Gebrauch machen.» Zudem könne man private Sicherheitsfirmen anrufen, mit denen die Spitalleitung zusammenarbeite.

In Vorarlberg bietet man Schulungen für das Spitalpersonal an, wie man sich bei verbaler oder körperlicher Gewalt verhält. Gibt es das auch in der Spitalregion Rheintal-Werdenberg-Sarganserland? «Auch bei uns wird für das Pflegepersonal Fortbildung angeboten zum Thema Aggressionsmanagement. Systematische Selbstverteidigungskurse für den Ernstfall, wie zum Beispiel im Berner Inselspital, gibt es bei uns nicht.» Gibt es im Spital Altstätten Räume, in den man renitente oder gefährliche Patienten verwahren kann, um andere Personen zu schützen?

«Nein, sobald Patienten oder Besucher durch Aggressionen und Gewalt auffällig werden, wird die Polizei hinzugezogen und die Person in ein geeignetes Umfeld gebracht oder des Hauses verwiesen», sagt Marc Tischhauser.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.