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«Geserhus» in Rebstein soll Treffpunkt werden

Der Zweckverband Altersheim Geserhus will rund 22 Millionen Franken in einen Neubau investieren. Dieser soll praktisch sein und den Bedürfnissen der Bewohner entsprechen. Der Spatenstich ist auf 2021 geplant.
Mit dem neuen Altersheim Geserhus in Rebstein soll die Villa Tanner freigespielt werden. Im Idealfall wird der Spatenstich für den 60 Plätze fassenden Neubau dann im Jahr 2021 erfolgen. (Bild: Carlos Martinez Architekten AG)

Mit dem neuen Altersheim Geserhus in Rebstein soll die Villa Tanner freigespielt werden. Im Idealfall wird der Spatenstich für den 60 Plätze fassenden Neubau dann im Jahr 2021 erfolgen. (Bild: Carlos Martinez Architekten AG)

Das neue Altersheim der Gemeinden Rebstein und Marbach soll ein Ort der Begegnung, der Ruhe und der Idylle werden. So wünscht es sich zumindest Heimleiter Laurent Déverin. Für ihn ist es wichtig, dass der geplante Neubau mit 60 Plätzen eine heimelige, warme und einladende Atmosphäre ausstrahlt.

«Es soll kein Prunkbau werden. Im Gegenteil: Das neue Geserhus soll vor allem praktisch, bescheiden und auf die Bedürfnisse der Bewohnenden zugeschnitten sein», sagt Déverin. Diese Ansicht vertritt auch der Verwaltungsrat des Zweckverbands Altersheim Geserhus und wählte beim Architekturwettbewerb aus sieben Projekten den gemeinsamen Vorschlag des Teams der Alex Buob AG, Carlos Martinez Architektur AG und der Landschaftsarchitekten Pauli Stricker GmbH zum Sieger. Das Siegerprojekt gliedert das grosse Bauvolumen in vier Zimmer­blöcke und hält sich mit seiner Formensprache, den Zwischenräumen und der geplanten Materialisierung bewusst zurück.

Villa Tanner im Zentrum

Ziel dieser zurückhaltenden Architektur ist es, dass die unter Denkmalschutz stehende Villa Tanner freigespielt wird und klar im Zentrum steht. Diese soll zusammen mit dem neu geplanten Altersheim auf der westlichen Seite sowie neuen Wohnbauten im Bereich des heutigen Altersheims Geserhus eine Einheit bilden. «Die Setzung der Gebäude bildet zusammen mit der Villa Tanner einen sehr grosszügigen Zugangshof», erklärt der vom Zweckverband beauftragte Projektleiter Rolf Gantenbein.

Sämtliche Eingänge zu den Neubauten sowie der Villa Tanner erfolgen über den zentra­- len Hof, der dadurch belebt wird. Der Gästebereich wird deshalb bewusst auf den zentralen Hof ausgerichtet. So sollen Begegnungen mit der Bevölkerung stattfinden. Diese ist jederzeit eingeladen, die Cafeteria zu nutzen. Zudem kann im neuen Geserhus bei Bedarf das Angebot eines Mittagstisches für Kinder geschaffen werden. Weiter steht ein Multifunktionsraum für kleinere und grössere Anlässe zur Verfügung.

Straffer Zeitplan

Das Siegerprojekt wird am Freitag, 21. Juni, der Bevölkerung an einem Informationsanlass vorgestellt (siehe Kasten links). Verwaltungsratspräsident Andreas Eggenberger freut sich über das gelungene Projekt: «Das Siegerprojekt erfüllt alle unsere Anforderungen, die wir im Vorfeld zusammen mit Fachleuten und verschiedenen Interessensvertretern erarbeitet haben.»

Dabei wurden nicht nur die Bedürfnisse der Heimleitung und der Bewohnenden abgeholt, sondern auch von der Spitex, dem Samariterverein, Vertretern von Vereinen, Entscheidungsträgern und Verwandten von Bewohnenden. Diese wünschten sich beispielsweise ein Palliativzimmer. Dieses bietet künftig Angehörigen eine angemessene, stimmige Unterkunft für die letzte gemeinsame Zeit. «Der Neubau ist auch für psychogeriatrische Fälle konzipiert. Bei Bedarf können wir einen Bereich geschlossen halten. So bleiben wir flexibel. Je nach Anforderung an die Infrastruktur können wir diese dementsprechend nutzen», erklärt Heimleiter Laurent Déverin.

Wenn das Stimmvolk von Rebstein und Marbach dem Geserhus-Neubau an der Bürgerversammlung zustimmt, erfolgt der Spatenstich voraussichtlich im Jahr 2021. Die Bauzeit für das 60 Plätze fassende Altersheim wird etwa zwei Jahre dauern. Nach dem Bezug des neuen Altersheims kann das heutige Altersheim zurückgebaut werden und bietet Platz für die neue Wohnüberbauung. «Durch dieses Vorgehen haben wir nebst den Emissionen der Bautätigkeit im laufenden Betrieb kaum Einschränkungen», sagt Andreas Eggenberger. (pd)

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