GERÄTETURNEN: Ein Traum geht in Erfüllung

Für Natalie Buschor vom STV Kriessern geht mit Gold an der Schweizer Meisterschaft ein Traum in Erfüllung.

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Natalie Buschor zeigt stolz ihre Goldmedaille. (Bild: pd)

Natalie Buschor zeigt stolz ihre Goldmedaille. (Bild: pd)

Die Schweizer Meisterschaft im Einzelgeräteturnen ging in Luzern über die Bühne. Als einzige Rheintaler Turnerin startete in der Kategorie Damen Natalie Buschor. Die Kriessnerin eröffnete den Wettkampf am Reck. Am Gerät zeigte sie eine der schwierigsten Übungen unter der Konkurrenz. Ihre Darbietung war vom ersten Element bis zum sicheren Stand fehlerfrei, der Auftakt mit der Note 9,40 geglückt.

Auch am Boden und an den Ringen gelangen ihr fast perfekte Übungen. Voller Energie zeigte sie dann am Sprung nochmals, was in ihr steckt. Dank zwei gelungenen Sprüngen erhielt sie die Topnote von 9,55. Die Spannung stieg, das Zittern vor der Rangverkündigung begann. Überrascht und voller Freude wurde sie als Schweizer Meisterin gekürt. Natalie Buschor ist die erste Turnerin vom STV Kriessern, die einen solchen Titel im Einzelgeräteturnen nach Hause bringt.

Die Widnauerin Loïs Lieberherr vertrat das Rheintal in der Kategorie 5. Sie nahm erstmals an einer Schweizer Meisterschaft teil. Auch sie begann mit dem Reck, holte dann am Boden die Note 9,25 und zeigte auch an den Ringen und dem Sprung starke Leistungen. Sie lag in der Endabrechnung auf Rang 27.

In der Kategorie 6 war Widnau mit dem Duo Flavia Heule und Julia Gantenbein am Start. Julia Gantenbeins Sprung war hoch und aktiv, am Reck glänzten beide. Dann turnten sie am Boden ihre Übungen. Auch der Abschluss an den Ringen gelang mit über 9,00. Flavia Heule wurde nach sehr gutem Wettkampf mit Noten zwischen 9,20 und 9,35 Sechste. Julia Gantenbein klassierte sich unter den besten 40.

In der höchsten Kategorie nahm Luzia Hutter (STV Kriessern) teil. Mit ihrem Lieblingsgerät, dem Reck, startete sie in den Wettkampf. Sie nahm den Elan der ersten Übung an die nächsten Geräte mit und zeigte am Boden und an den Ringen gute Darbietungen. Darauf folgte eine gute Leistung am Sprung, die mit der Note 9,45 belohnt wurde. Sie verpasste die Auszeichnung ganz knapp und rangierte auf dem ­guten 20. Platz. (pd)