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Gepflegte Waldränder sind wertvolle Lebensräume

Der Verein Balger Natur widmete das letzte Vereinsjahr unter anderem den Waldrändern in der Gemeinde sowie dem Projekt Geburtshelferkröte.
Beim Pfadiheim liess der Verein einen Weiher ausbaggern. Die Trockenmauer bietet der Geburtshelferkröte Unterschlupf. (Bild: pd)

Beim Pfadiheim liess der Verein einen Weiher ausbaggern. Die Trockenmauer bietet der Geburtshelferkröte Unterschlupf. (Bild: pd)

Co-Präsidentin Marianne Hangartner blickte auf das Jahr zurück. Wegen der verzögerten Amphibienwanderung musste die Strasse nach Diepoldsau mehrmals gesperrt werden. Im Naturschutzgebiet Höchstern waren die Weiden am «Schnägg» zu schneiden, Wiesen zu mähen, Stauden zu kappen und Neophyten auszureissen. Die drei Pflegetage machten nicht nur Arbeit, sondern auch Spass; vor allem den Kindern, die kräftig mit anpackten.

An einer Waldrand-Begehung mit Förster Fredy Kuster im Gebiet Grünenstein entdeckten die Teilnehmer überraschenderweise 43 verschiedene Sträucher und Bäume, darunter sehr seltene wie der Faulbaum. Waldränder sind wertvolle Lebensräume, die es zu pflegen gilt. Der Verein machte eine Eingabe an die Ortsgemeinde, dies für das Gebiet zwischen Werkhof und Hümpeler zu sichern. Das Projekt zur Unterstützung der stark bedrohten Geburtshelferkröte, das von Kanton und Gemeinde gefördert wird, steht kurz vor dem Abschluss. Ein Weiher wurde beim Wolkenberg, in der Nähe des Pfadiheims, ausgebaggert und vergrössert. Karin Niederer vom Werkheim Wyden erstellte eine Trockenmauer, in deren Zwischenräumen sich die seltenen Kröten verkriechen können. Zudem wurde im Wolfsbachtobel und beim Werkhof der Wald etwas ausgelichtet, um günstige Bedingungen für die bedrohte Amphibie zu schaffen. Die letzten Arbeiten am Weiher des Wydenbachs sind in diesem Herbst ausgeführt worden. Das Landschaftsplanungsbüro Oeplan hat die Arbeiten begleitet.

Aktuarin Margrith Hasler organisierte einen Ausflug in die Mastrilser Auen, während Philipp Buschor und Niklaus Egli eine Jugendgruppe auf die Beine stellen. Im Vorstand ersetzt Niklaus Egli die zurückgetretene Judith Schwerzmann.

«Was bedeutet Bio? Wie unterscheidet sich Bio von IP? Welche Vorschriften gelten im Pflanzenschutz?» Auf diese Fragen ging Barbara Oppliger, Fachfrau für Biolandbau und Biodiversität am Landwirtschaftlichen Zentrum Salez, in ihrem Referat ein. Von 47 000 landwirtschaftlichen Betrieben in der Schweiz sind zwölf Prozent Biobetriebe. In Graubünden, wo hauptsächlich Viehzucht betrieben wird, sind es mehr als die Hälfte. Im Rheintal, wo Acker- und Gemüsebau überwiegen, wirtschaften nur vier Prozent der Betriebe nach den Richtlinien des Biolandbaus. (pd)

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