Gemeinsame Asylbetreuung

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Entlastung Im Appenzellerland über dem Bodensee schliessen sich sechs Gemeinden zusammen, um die Asylbetreuung zu organisieren: Heiden, Lutzenberg, Rehetobel, Reute, Wald und Wolfhalden. Sie übertragen per 1. Oktober den Sozialen Diensten Vorderland (SDV) die Betreuung der Asylsuchenden. Mit der Regionalisierung der Asylbetreuung werden die Gemeindeverwaltungen entlastet und die Betreuung professionalisiert.

Die Betreuung der Asylbewerbenden ist Aufgabe der Gemeinden. Dazu gehören u. a. die Gewährung von Sozialhilfe, die Bereitstellung von Unterkünften, Unterstützung in der Alltagsbewältigung und wenn möglich die berufliche Integration. Mit der Regionalisierung können die Gemeinden Synergien nutzen im Personaleinsatz, in der Unterbringung der Asylbewerbenden und bei der Zusammenarbeit mit den kantonalen Stellen. Mit der Organisation der Asylbetreuung für die sechs Gemeinden werden die Sozialen Dienste Vorderland (SDV) beauftragt. Die Angliederung an die SDV ist sinnvoll, weil die Aufgaben in der Asylbetreuung mit den bestehenden Aufgaben der SDV verwandt sind. So können Kompetenzen und Ressourcen gebündelt werden. (pd)