Gemeinsam sind wir stark

Am Freitagmorgen fand in Diepoldsau die traditionelle Begrüssung der Einwohnerinnen und Einwohner statt. Über 200 folgten der Einladung.

Max Pflüger
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Inmitten der Musikanten begrüsste Roland Wälter seine Diepoldsauerinnen und Diepoldsauer. (Bild: Max Pflüger)

Inmitten der Musikanten begrüsste Roland Wälter seine Diepoldsauerinnen und Diepoldsauer. (Bild: Max Pflüger)

Diepoldsau. Mit schönen Melodien stimmte der Musikverein Diepoldsau-Schmitter unter der Leitung von Roland Stillhart mit den beiden schmissigen Märschen «Schwyzer Soldaten» und «Unser Präsident» auf die Diepoldsauer Neujahrsfeier beim Gemeindehaus ein.

Eingeladen hatte der Feuerwehrverein, der die über zweihundert Gäste mit Glühwein und einer feinen Gerstensuppe bewirtete. Gemeindepräsident Roland Wälter hielt die Begrüssungsansprache. Und mit munteren Melodien des Musikvereins und freundschaftlichen Begegnungen klang die Feier aus.

Einen besonderen Applaus ernteten die Musikantinnen und Musikanten für das fröhliche «Dippilzouer Musiglied», das der Musikverein zu Beginn der Neunzigerjahre selbst geschaffen hatte und dessen witziger Text im Publikum manches Schmunzeln auf die Lippen zauberte.

Leistung stand im Mittelpunkt

Der Gemeindepräsident zeigte sich überzeugt, dass ein starker Wille, Persönlichkeit, Können, aber auch äussere Antriebe und Anreize sowie Hilfen notwendige und entscheidende Leistungsfaktoren sind.

Schlussendlich entscheide Leistung über den Erfolg sowohl im privaten Bereich als auch in Schule und Arbeitswelt. «Wir müssen uns bewusst dabei sein, dass im Resultat aus Leistung, Erfolg und Misserfolg vielfach sehr nahe zusammen sind. Wir alle wollen zu den erfolgreichen Menschen gehören und sind gewillt, Höchstleistung zu bringen. Freuen Sie sich an Ihren Leistungen und Erfolgen, damit Sie Kraft haben, wenn es einmal nicht so gut läuft und der Erfolg ausbleibt. Gönnen Sie sich Freiräume, und gönnen Sie sich zwischendurch auch einmal etwas Gutes.

Sie alle haben es verdient.»

Leistungsbereitschaft zeigen

Roland Wälter schloss seine Neujahrsbetrachtungen mit der Aufforderung zur Leistungsbereitschaft in der dörflichen Gemeinschaft: «Alle sind gleich, und doch ist jeder anders. Jeder ist so wie er ist. Jeder ist anders, und doch sind alle gleich. Zusammen sind alle stark, und jeder hat seine Schwächen. Jeder hat seine Stärken. Jeder ist stark, denn alle zusammen sind stark. Alle sind schwach, wenn nur einer schwächelt.

Einer allein ist schwach. Zusammen können wir vieles. Einer allein kann vieles. Doch nicht vieles kann einer allein. Einer kann etwas gut. Viele können es besser. Wir alle zusammen können es am besten!»

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