Gemeinden: Starke Zusammenarbeit

VORDERLAND. In den neun Gemeinden des Appenzellerlandes über dem Bodensee (AüB) werde in verschiedensten Bereichen überdurchschnittlich stark auf die interkommunale Zusammenarbeit gesetzt, teilt die gleichnamige Standortförderung mit.

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VORDERLAND. In den neun Gemeinden des Appenzellerlandes über dem Bodensee (AüB) werde in verschiedensten Bereichen überdurchschnittlich stark auf die interkommunale Zusammenarbeit gesetzt, teilt die gleichnamige Standortförderung mit. So wird insgesamt 105mal mit einer oder mehreren anderen Gemeinden zusammengearbeitet. Diese Arbeiten reichen von Kooperationen mit ausserkantonalen Gemeinden wie beim Abwasser (Abwasserverband Altenrhein) oder bei Feuerwehren bis hin zur Zusammenarbeit bei der Betreuung von hilfsbedürftigen Menschen innerhalb der Region AüB mit der Spitex Vorderland, dem Betreuungszentrum Heiden oder den Sozialen Diensten Vorderland. Dabei arbeitet Heiden mit Kooperationen in 19 verschiedenen Bereichen am häufigsten mit anderen Gemeinden zusammen.

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Insgesamt wird in den Bereichen der Abfall- und Abwasserentsorgung, der Betreuung von älteren und hilfsbedürftigen Menschen, der sozialen Dienste Vorderland, der Feuerwehr, der Forstwirtschaft sowie in der Kinderbetreuung und der Schule am intensivsten zusammengearbeitet, so dass in diesen Bereichen in fast allen Gemeinden Kooperationsvereinbarungen bestehen. Im Vergleich zu anderen Gemeinden im Kanton Appenzell Ausserrhoden oder St. Gallen ist die Anzahl der interkommunalen Zusammenarbeiten pro Gemeinde mit durchschnittlich zwölf Kooperationen im AüB doppelt bis dreifach so hoch. Neuste Diskussionen bezüglich Zusammenarbeitsformen in der Führung der Oberstufenschulen sind im Gange. (pd/red.)