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Gelungenes Fest für das kleine Dorf

Das Rex-Quintett spielte eine Nacht lang zum Tanz auf. (Bilder: Max Pflüger)

Das Rex-Quintett spielte eine Nacht lang zum Tanz auf. (Bilder: Max Pflüger)

Kobelwald Alle zwei Jahre organisiert der Skiclub oder der Männerchor für Kobelwald ein Dorffest. Dieses Jahr war der Männerchor an der Reihe. Die Vespa-Gäng unterstützte ihn dabei.

Am Samstag und am Sonntag sassen die Kobelwäldler auf dem Dorfplatz beisammen. Im Festzelt oder unter freiem Himmel. Der organisierende Männerchor scheint einen guten Draht zu Petrus zu haben, denn Open-Air-Fes­ten war nach einer nasskalten Woche schon am Samstagabend, so richtig dann aber am strahlenden Sonntag durchaus möglich.

Seit 2014 aktiv: Die Vespa-Gäng Oberriet

Dass die singenden Männer von der Vespa-Gäng Oberriet unterstützt wurden, war ein Glücksfall. Die «Vespa-Gängler» betrieben selbstständig eine Bar und bereicherten das Fest mit attraktiven Angeboten.

Am Samstag fand eine Ausfahrt statt, zu der 55 Vespa-Fah­rer aus der ganzen Region und dem Bodenseeraum anreisten. Über Eichberg ging es nach Hinterforst, Mohren, Rebstein und durchs Riet über Kriessern und Montlingen nach Kobelwald zurück.

Lustige Spiele boten die selbst gebastelte «Alpen Bowling Bahn» sowie das Vespa-Roulette: Eine Vespa bekam ­einen kleinen Schluck Benzin und wurde dann auf einem rot-schwarz nummerierten Rundparcours gefahren. Wo blieb sie stehen?

Viel ins Dorf passende, ländlich geprägte Musik

Am Samstagabend spielte das aus Radio und Fernsehen bereits bestens bekannte Rex-Quintett auf. Fünf junge Erwachsene, die sich vor allem der Ober­krainer Musik verschrieben haben. Dazwischen spielten sie auch entsprechend arrangierte poppige und modernere Melodien. Selbst Komponiertes war ebenfalls dabei.

Am Sonntagmorgen erfreuten die Altstätter Jodler am Frühschoppen mit heimatlichem Liedgut. Schon vorher hatte der Altstätter Jodelklub mit der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes grossen Erfolg.

Grossartige Stimmung im Festzelt erspielte sich die ein­heimische Oberkrainer Formation «Stegreiffler». Sie kam bei ihrem Stammpublikum gut an.

Wie sehr die vier Musiker lokal verwurzelt sind, bewies Trompeter Werner Sieber. «Er kommt aus Oberriet», sagte der Männerchorpräsident. Lautstarker Protest aus der von Heimatstolz geschwellter Brust des Trompeters: «Stimmt nicht: Ich wohne in Oachaweas.»

Max Pflüger

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