Gegner ist ein Langsamstarter

Morgen Samstag spielt der SC Rheintal um 17.30 Uhr in der heimischen Eishalle gegen den EHC Illnau-Effretikon. Letzterer will in die Playoffs, obwohl er keinen guten Saisonstart erwischte.

Martin Köppel
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Für Captain Sascha Moser (Nr. 4) und sein Team ist klar, Tore sind das Salz in der Suppe, und das liefert der SC Rheintal zurzeit: 6,5 Tore schossen sie durchschnittlich pro Spiel. (Bild: Hanspeter Köppel)

Für Captain Sascha Moser (Nr. 4) und sein Team ist klar, Tore sind das Salz in der Suppe, und das liefert der SC Rheintal zurzeit: 6,5 Tore schossen sie durchschnittlich pro Spiel. (Bild: Hanspeter Köppel)

Eishockey. Der EHC Illnau Effretikon (EIE) ist noch nicht zur Hochform aufgelaufen und verzeichnet momentan nur zwei Siege und drei Niederlagen und steht deshalb nur auf Rang neun. Doch die Gäste laufen immer erst im Laufe der Saison zum Matchwinner auf. Letzte Saison belegten sie zum Saisonschluss den hervorragenden zweiten Rang.

Starke Veränderungen

Pressechef Heinz Minder berichtete Anfang Saison denn auch nichts Erfreuliches: «Der EHC Illnau-Effretikon musste die Saison 2010/11 ohne Marcel Sommer in Angriff nehmen.

Der letztjährige Topskorer erklärte wie Torhüter Steve Meier, Carl-Oskar Nicolai, Ralph Meier und Christian Koster (alle aus beruflichen Gründen) den Rücktritt.» Trainer Dieter Wieser erhielt mit Michel Zimmermann einen neuen Assistenten. Der Zürcher Oberländer Zweitligist will wie in der vergangenen Saison in die Playoffs.

Den fünf beruflichen Abgängen standen beim EHC lllnau-Effretikon nebst der Integration der beiden eigenen Junioren Ikanovic und Erb auch fünf Zuzüge gegenüber. Mit Dennis Volkert konnte der EIE einen neuen Torhüter verpflichten (Ex Rapperswil 2 und Uzwil 1. Liga). Von Seewen wechselt Michael Bolli infolge Arbeitsplatz-Verlegung ins Zürcher Oberland.

Weitere Verstärkungen

Mit Fabian Maier, Bülach/ Winterthur, bekommt der EIE einen neuen Stürmer, und ab Januar sollte mit Lukas Fankhauser noch ein Talent aus Dübendorfs erster Mannschaft (und GC Elite A) aufs Eselriet stossen. Hoffnungen, den vermeintlichen Abgang von Marcel Sommer kompensieren zu können, setzte man in die Verpflichtung von Benjamin Ginesta.

Der 24-jährige Stürmer erzielte in der letzten Saison für Gruppensieger Chur Capricorns in 22 Spielen 15 Tore (und 12 Assists). Coach Dieter Wieser hofft nun, dass «wir natürlich wieder weit kommen.» Doch nun kam «der Sommer zurück», und schon landete EIE einen 3:1-Sieg gegen Prättigau: Marcel Sommer erzielte den Führungstreffer. Ginesta dagegen erschien bei diesem Spiel nicht auf dem Matchblatt. Obschon Wieser die Stärke der Gruppe 2 kennt: «Wir wollen das Ziel Playoff ins Visier nehmen.

» Denn in St. Moritz gab es zuvor bereits einen 5:4- Erfolg auch ohne Sommer.

SCR will sich revanchieren

Doch das Ziel Playoff hat auch der SC Rheintal im Visier und ist mit fünf Siegen aus sechs Spielen in die neue Saison gestartet und vergab in letzter Minute den Punktgewinn gegen den momentanen Leader Engiadina.

Nach dem haushohen Sieg vom Dienstag gegen die Nordamerikaner sind die Rheintaler aber voller Optimismus und freuen sich auf die Revanche für das zuletzt verlorene Spiel im Eselriet.

Die Spiele vom Wochenende: Samstag, 6. November: St. Moritz – Wil um 17 Uhr, Prättigau – Chur Capricorns um 17.30 Uhr, Rheintal – EIE um 17.30 Uhr, Engiadina – Bassersdorf um 19.30 Uhr, Kreuzlingen – Wallisellen um 20 Uhr, Len- zerheide – EVDN um 20 Uhr Donnerstag, 11. November: EIE – SISEC NorthAm Select um 20 Uhr.

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