Gedächtnislauf mit Strolz, Janka und Weirather

SKI ALPIN. Björn Sieber war ein Vorarlberger Skirennfahrer, der im letzten Herbst bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Am Ostersamstag hat sein Freund Andreas Erath in Damüls den ersten Björn-Sieber-Gedächtnislauf organisiert.

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Ski Alpin. Björn Sieber war ein Vorarlberger Skirennfahrer, der im letzten Herbst bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Am Ostersamstag hat sein Freund Andreas Erath in Damüls den ersten Björn-Sieber-Gedächtnislauf organisiert. 270 Sportlerinnen und Sportler vom Hobbyläufer bis zum Weltcup-Crack (u. a. Tina Weirather, Carlo Janka, Nicole Hosp, Marcel Mathis, Rainer Schörghofer) sowie Hunderte Zuschauer haben aus dem Einladungsrennen einen eindrücklichen Erfolg gemacht. Andreas Erath war überwältigt: «Dass Björn ein toller Mensch und Sportler gewesen ist, hat sich wieder gezeigt – anders ist diese Begeisterung nicht zu erklären.»

Nebensächlich waren bei diesem Gedenk-Skirennen in Damüls die Resultate – obschon wohlklingende Namen am Start standen. So siegte im Riesenslalom der Altersklasse II Olympiasieger Hubert Strolz (Kombinations-Gold in Calgary 1988). Die Siege in den Elite-Riesenslaloms gingen an Jessica Depauli und Patrick Bechter, beide aus Österreich. Tina Weirather, Liechtensteinerin mit Bernecker Elternhaus, wurde Zweite. Sie hatte eine Hundertstelsekunde Rückstand auf die Siegerin. Der Bündner Carlo Janka fuhr bei den Männern auf den fünften Platz. (pd)