Gebäude und Schacht werden saniert

HEERBRUGG. Zurzeit sind Bagger dabei, Erdreich am Fusse des Hümpelers, neben dem Feuerwehr-Stollen, zu verschieben. Grund: Das Wasserwerk ABRW (Au-Balgach-Rebstein-Widnau) saniert das Gebäude und entfernt abgelöste Steinbrocken.

Bea Sutter
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Arbeiten am und um das Häuschen des Wasserwerks ABRW. (Bild: Monika von der Linden)

Arbeiten am und um das Häuschen des Wasserwerks ABRW. (Bild: Monika von der Linden)

An der Berneckerstrasse, am Fusse des Hümpelers, dort wo sich der Eingang des Feuerwehr-Übungsstollens befindet, wird derzeit gebaggert. Diese Arbeiten werden im Zusammenhang mit der Sanierung des Gebäudes des ABRW gemacht, führt Thomas Giger, Betriebsleiter des Wasserwerks ABRW, aus.

Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1954 und wird nun erstmals umfassend saniert. Das Dach ist morsch und die Rohrleitungen, die alt und undicht sind, müssen ersetzt werden, erklärt Thomas Giger.

Abgabeschacht wird freigelegt

Bereits im letzten Jahr hat die Forstgemeinschaft die Ulmen zwischen der Felswand und der Berneckerstrasse gefällt. Sie waren von einer Pilzkrankheit befallen. Dadurch habe es mehr Platz gegeben, um jetzt mit der Totalsanierung beginnen zu können, erklärt Giger. Das Häuschen des Wasserwerks ABRW ist ein Abgabeschacht, der die Dörfer Heerbrugg, Berneck sowie das Reservoir Hümpeler und somit Balgach und Rebstein mit Trinkwasser beliefert. Der Abgabeschacht muss zuerst freigelegt werden, damit auch dieser mitsamt allen Leitungen vollständig erneuert werden kann. Die Transportleitungen müssen provisorisch verlegt werden, um die Sanierungsarbeiten am Abgabeschacht und am Gebäude durchführen zu können.

Spritzbeton als Halterung

Wenn es stark regnet, sammelt sich das Wasser hinter dem Gebäude. Darum seien auch an der bergseitigen Wand Sanierungsmassnahmen nötig, sagt der Betriebsleiter. Da der Hümpeler aus Nagelfluh besteht, werden am Hang abgelöste Steinbrocken abgetragen und entfernt.

Mit Spritzbeton wird die gegen die Strasse und das ABRW-Gebäude gerichtete Felswand gesichert. «Das verhindert ein weiteres Abbröckeln der Steine», sagt Thomas Giger.

Mit dem Abschluss der gesamten Sanierungsarbeiten rechnet das Wasserwerk ABRW bis November 2013.