GC siegt, weil Staad die Chancen vergibt

Mindestens einen Punkt hätten die Staader NLA-Frauen beim Saisonstart gegen GC verdient. Ihre Chancenauswertung war aber schlecht, so dass die Grasshoppers 2:1 (1:1) siegten.

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Fussball. GC hätte sich nach einer Viertelstunde nicht beklagen dürfen, wenn es schon mit zwei Toren im Rückstand gelegen wäre. Sallmann und Bisquolm vergaben aber die Chancen, auch wegen der starken Gäste-Torhüterin Autino. Doch GC war auch nicht untätig, nach 12 Minuten konnte die ebenfalls starke Seemädchen-Hüterin Hutter noch klären, doch drei Minuten später nutzte die Zürcherin Bosshard einen Fehler in der Staader Abwehr. Um sich von diesem Gegentreffer zu erholen, brauchten die Seemädchen eine Weile. Aber eine Minute vor der Pause gelang ihnen der verdiente Ausgleich: Sallmann war der Ausgangspunkt dieser Aktion. Herrlich spielte sie den Ball in den Strafraum, und Bisquolm versenkte ihn im Tor.

Die zweite Halbzeit begann mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Captainne Lareida. GC profitierte von den nötigen Umstellungen – und von einem Fehlentscheid des Schiedsrichtertrios: Beim Treffer der flinken Bosshard sahen praktisch alle ein Abseits, selbst die GC-Spielerinnen waren sich der Sache vorerst nicht sicher!

Sie kamen zu weiteren Torchancen. Nach 65 Minuten kam Schepis zum Abschluss, Autino wehrte ab. Sechs Minuten später schloss Miladinovic aus 20 Metern ab, Autino lenkte zur Ecke. Wieder eine Minute später eine weitere Glanztat von Autino: Sie lenkte einen Scharfschuss von Geering aus 30 Metern über die Latte. Nochmals eine herrliche Angriffsaktion in der 74. Minute: Nach einem Doppelpass mit Sallmann stand Schepis allein vor dem Tor und scheiterte wieder an der Torhüterin.

Die Staaderinnen wurden für einen beherzten Auftritt äusserst schlecht belohnt, die vielen Zuschauer erlebten aber einen packenden Saisonauftakt. (as)

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