Gators starten mit Heimvorteil in die Playoffs

UNIHOCKEY. In der Doppelrunde zum Abschluss haben die Gators zuerst in Luzern verloren und dann gegen Pfannenstiel Egg im Penaltyschiessen gewonnen. Als Tabellenvierte treffen sie im Playoff-Viertelfinal ab 13./14. Februar auf die Vipers InnerSchwyz.

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UNIHOCKEY. In der Doppelrunde zum Abschluss haben die Gators zuerst in Luzern verloren und dann gegen Pfannenstiel Egg im Penaltyschiessen gewonnen. Als Tabellenvierte treffen sie im Playoff-Viertelfinal ab 13./14. Februar auf die Vipers InnerSchwyz.

Egg in die Schranken gewiesen

Pfannenstiel Egg hatte am Samstag den direkten Einzug in den Halbfinal gesichert. Die Zürcher begannen schwungvoll und führten nach sieben Minuten durch zwei Powerplaytore 2:0. Coach Gugelmann nahm früh sein Time-out. Die lautstarke Ansprache verfehlte seine Wirkung nicht: Papaj verkürzte umgehend auf 1:2. Beide Mannschaften agierten zur Freude der Zuschauer hauptsächlich in der Offensive. Kurz vor Ende des Startdrittels drückte Siegrist den Ball über die Linie zum verdienten Ausgleich.

Zu Beginn des Mitteldrittels neutralisierten sich die Teams in der Mittelzone. Die Gators fanden sich aber allmählich mit den aufsässigen Gästen zurecht, die Folge war die Führung durch Waibel (32. Minute). Das Duo Waibel/Papaj war auch fürs 4:2 verantwortlich. Das Tempospiel der Rheintaler überforderte die Gäste in dieser Phase. Durot konnte sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und die Gators per Weitschuss mit drei Toren in Führung bringen. Angestachelt vom Rückstand drängten die Gäste aber wieder auf das Gators-Tor, kurz vor der Pausensirene konnten sie auf 3:5 verkürzen. Der dritte persönliche Treffer Papajys kurz nach Wiederbeginn war nicht die Entscheidung: Die nun neuformierten Zürcher liessen den Ball schnell laufen und stellten die Gators vor grosse Probleme. Nach dem Anschlusstor zum 4:6 dominierten die Gäste nach Belieben. Die Abwehrschlacht der Gators war nur halb erfolgreich: Die Rheintaler konnten den Vorsprung nicht verteidigen, aber in den fünf Minuten nach dem Ausgleich wenigstens die Niederlage verhindern. Fast so einseitig verliefen auch die fünf Minuten in der Verlängerung.

Am Schluss Abwehrschlacht

Im Penaltyschiessen legten Papaj und Tanner für die Gators vor. Egg konnte aber bis zum fünften Schützen ausgleichen. Den sechsten Penalty verwandelte wieder Papaj in gewohnt sicherer Manier. Weil Schellenberg an Gators-Hüter Marugg scheiterte, konnten die Gators zwei Punkte einfahren. (mat)

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